Wie alles begann

So, nun ist es soweit. Wir haben uns einen Kastenwagen gekauft. In den nächsten Monaten wird dieser KaWa um- / ausgebaut um eine Wohnmobilzulassung zu erhalten.

3.0 ltr Hubraum, 177PS, Automatik, Klima, Tempomat, AHK, Einzelsitze…………:-)

Wie es dazu kam:

Nach jahrelanger Abstinenz vom Campen, sind wir 2016 wieder auf den Geschmack gekommen. Um das Ganze auszutesten habe wir unseren Signum „umfunktioniert“.

2 Wochen Toskana und Gardasee haben soviel Spass gemacht das der Entschluss reifte so wollen wir weiterhin Urlaub machen.

Er reifte der Gedanke einen Minivan oder Hochdachkombi für unsere Zwecke auszubauen.

Im Oktober 2017 haben wir uns eine Wohnmobil (Sprinter) in Portugal geliehen und sind 2 Wochen durchs Land gefahren. Da konnten wir gut testen, was wir brauchen und was nicht. Das war eine schöne Zeit frei zu stehen und tun und lassen was man möchte.

 

Nach reiflicher Überlegung und immer größer werdenden Fahrzeuge sind wir dann beim FIAT Ducato gelandet. Da wir nur zu zweit in diesem Mobil reisen werden, haben wir uns für die Größe L4H2 entschieden. Darin sollen Längsbetten, ein Schrank, eine kleine Küche und ein Notsitzplatz eingebaut werden. Die beiden vorderen Sitz werden drehbar gemacht und bei schlechtem Wetter in den Wohnraum integriert. Das ist unser Grundrissplan:

Mal sehen wie sich das realisieren lässt. Geplante weitere Ausstattung sind:

200W Photovoltaik

Standheizung

Dachhauben

Markise

Das sollte für Wochenendtrips und kleine Urlaube reichen.

Jetzt wird erstmal gemessen, geplant, nachgemessen und gebaut:-)))

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Wieder zu Hause angekommen

Nach den Frühstück habe wir uns auf dem Campingplatz verabschiedet. Noch ein paar Kilometer zusammen, dann sind Horst und Volker links abgebogen. Mein Weg führt gerade aus. Von Kroatien über Slowenien noch Österreich. Die Fahrt war recht unspektalulär. Nur das sich die Landschaft und auch die Orte wieder etwas mehr „westlich“ ansehen lassen.

Ab Villach in Österreich bin ich dann im Dauerregen bis Salzburg gefahren. Ich konnte die wunderschöne Bergwelt der Alpenrepublik gar nicht richtig geniessen. Kurz nach der Grenze A/D habe ich getankt und die Regenklamotten ausgezogen. Weiter geht es über München – Nürberg auf der Autobahn nach Hause. Kurz nach 20h habe ich an der Haustür geklingelt und nach einem freien Zimmer gefragt:-) Das waren anstrengende ca 860km Nonstop auf der GS. Meine Güte bin ich jetzt fertig.

Nach 75 Tagen und 18.607 Km endet für mich das Abenteuer. Ich habe viel gelernt, auch über mich, viel gesehen und viel erlebt. Missen möchte ich diese Zeit nicht.

 

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Reise ist zu Ende

Die letzten zwei Tage an den Plitvicer Seen hat Horst ja schon beschrieben. Nach dem meine Telefon einen Tauchgang in einem der genannten Seen nicht überstanden hat, musst eine neue Situation bewertet werden. Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen nach Hause zu fahren.  So habe ich die Möglichkeit Philipp zum Flughafen zu bringen, und ihn für fast ein Jahr zu verabschieden.

Die Zeit mit Horst und Volker war super und hat mir viel Spass bereitet. Ohne Euch hätte ich so vieles nicht gesehen. In den schwierigen Passagen Albaniens wäre ich alleine sicher nicht weitergekommen. Danke für die Unterstützung. Ich wünsche euch Beiden eine gute Weiterreise und noch schöne Erlebnisse.

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Bosnien-Herzigowina

Die Fahrt nach MOSTAR gestaltet sich schwierig. Es ist heiss und wir kommen nicht ganz so gut voran. Die Strassen sind in einem erstaunlich gutem Zustand. In Mostar selbst wollen wir uns die „Alte Brücke“ ansehen.

In der der Stadt ist es voll, heiss und laut. Vor Allem fallen die Bettler und Bettlerinnen auf. An jeder Ecke werden wir angehauen. Meiner Meinung sind es Sinti oder Roma. Auch die Kinder werden losgeschickt und betteln. Wir bleiben nur kurz in Mostar, trinken noch einen Kaffee und fahren wieder aus der Stadt. Die anfangs steinige Bergwelt wandelt sich in eine bewaldete Hügellandschaft. Wir versuchen unser Glück mit einem Campingplatz. An einer befahrenen Strasse finden wir ein „Autokamp“. Eine Wiese und ein halb verfallenes sogenanntes Waschhaus. Der Besitze kommt auf dem Roller und weist uns in die Örtlichkeiten ein. Wir beschließen zu bleiben. Noch schnell ein paar Dosen Bier gekauft und meine Weltraumnahrung zu Abend gegessen.
Heute morgen weiter Richtung PLITVICA Seen. Mir kommt es vor als sind wir gestern durch den armen Süden gefahren. Heute Morgen sah es wieder ganz anders aus. Aber nur kurze Zeit. Reiche Mitte – armer Norden. Durch den Krieg sind viele Häuser verlassen und verfallen. Flucht und Vertreibung sehe ich als Grund. An manchen Gebäuden sind noch die Einschusslöcher zu sehen. Hier im muslimischen Teil Bosniens stehen in fast jedem Dorf ein bis drei Moscheen. Aber auch Kirchen, deren Türme so schlank gebaut sind wie Minarette, sind vorhanden.

Wieder in Kroatien angekommen zelten wir in der Nähe der PLITVICA Seen. Der bislang teuerste Campingplatz.

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Montenegro

Ich hänge mit den Beiträgen etwas hinterher. Deshalb fasse ich wieder einmal einige Tage zusammen. Entweder hatte ich keinen Strom, kein Internet, keine Zeit oder alles zusammen.

Albanien – Montenegro

Wieder zurück von Theth Richtung Shkoder geht es auf geteerten Strassen Richtung Montenegro. Albanien war richtig, richtig schön.

Nun sind wir in Montenegro angekommen. Was auffällig ist, es ist viel sauberer. Es gibt keine Müllberge am Strassenrand. Viele Häuser sind wieder mit Blech gedeckt, wie schon in in der Slowakei gesehen. Entlang der TARA geht es auf tollen Strassen durch das Tal. Wieder einmal Sensationell. Wir fahren einen sehr schönen Campingplatz am Eingang zur TARA Schlucht an. Dort bleiben wir. Ein kurzer Spaziergang runter zum Fluss mit glasklarem Wasser. Toll.

Der nächste Morgen, Mittwoch 23. August, führt uns in den DOMITOR Nationalpark. Montenegro schiebt sich in der Beliebtheitsskala immer weiter nach vorne. Erst erinnert mich die Landschaft an die schottischen Highlands, dann wieder an die Dolomiten. Oben auf dem Berg haben wir eine wunderbare Sicht auf Kotor und das Mittelmeer. Ich denke so „ Das wäre ein toller Ort für einen Geoache.“ Der liebe Volker stellt mir kurz einen Hotspot bereit. Und tatsächlich, ich bin nur 10m entfernt. Schnell gesucht, den Kopf am Fels angehauen, gefunden. Voller Einsatz eben. Die Strecke runter nach Kotor führt durch in den Fels gehauene Naturtunnel, und der lokalen Rennstrecke mit 24 Kehren. Am Abend müssen schon einen recht grottigen Zeltplatz an der Mittelmeerküste.

Kroatien

Donnerstag, 24.August: Schnell weg von diesem Platz. Ein paar Meter fahren, und wir überqueren die Grenze nach Kroatien. Die Autos stehen bei der Ausreise aus Montenegro ungefähr 2 Kilometer im Stau. Wir flugs rechts vorbei und sind froh in der Hitze nicht all zu lange ausharren zu müssen. Die junge, etwas unmotiviert dreinschauende, Grenzbeamtin sagt: „Papiere, Papiere Moto“ und legt meinen Perso auf den Scanner. Dann wird gemütlich auf dem Smartphone eine WhatsApp oder sonst was getippt. Der Scanner ist längst fertig. Aber gut, wir sind in Kroatien, eine Mitgliedsstaat der EU. Für mich heisst das: Endlich wieder mobiles Internet. Man wie ist man abhängig. In der Hitze schlängen wir uns nach Dubrovnik. Wir finden eine großen schattigen Zweiradparkplatz, sogar kostenfrei. Ab in die FlipFlops und kurze Hose. Zwei Stunden lang spazieren wir durch die Altstadt. Eine sehr schöne Altstadt die im Krieg doch reichliche Schäden erlitten hat. Aber davon sehen wir nicht mehr. Es sind viele kleine malerisch Gassen. Total verwinkelt. Aber voller Touristen. Nach ein paar Kilometern raus aus der Stadt wissen wir auch warum: Es liegen vier große Kreuzfahrtschiffe am Kai. Dazu der Pendelverkehr von den Schiffen nach Dubrovnik. Froh aus dem Getümmel raus zu sein, schauen wir uns drei Campingplätze an. Keiner erfüllt so unsere Erwartungen. Ein Österreicher gibt uns einen Tipp zu einem Platz auf der anderen Seite der Bucht. Hier gefällt es uns und wir bleiben.

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Offroad nach Theth

Montag morgen 6h. Der Tag fängt beginnt. Die Hühner besetzen das Fahrrad des Libanesen. Noch vor dem Frühstück bis auf das Zelt zusamen packen. Wir sprechen noch mal über die geplante Route: Entweder die östliche Strecke, ca 50Km Offroad, oder doch lieber die Teerstrasse im Westen und nur 16km Offroad? Gestern Abend hatten uns zwei Östereicher von der Strecke erzählt und uns davon abgeraten mit Gepäck da rauf zu fahren. Wir entschliessen uns für den goldenen Mittelweg. Erstmal hinfahren und schauen, ist das machbar oder nicht. Auf dem Weg fahren wir durch KOZMAC gekommen. Ich habe das Gefühl durch eine arabische Stadt zu fahren. Erklären kann ich das nicht, aber alles wirkte orientalisch. Wir streifen Shkoder, kaufen ein und weiter geht es Richtung Berge. Endlich sehe ich wieder mehr Grün, Wiesen und Felder. Nicht nur staubigen Boden und dürres Gras. Plötzlich in einem kleinen Dorf beginnt die Schotterstrecke. Wir fahren ungefähr eine Kilometer rein. Dann halten wir an, kochen Kaffee und beraten das weitere Vorgehen. Das ist der Moment wo ich mir denke das ich schon genug kaputt gemacht habe und lieber den anderen, „leichtern“ Weg fahre. Volker und Horst wollen die Sache angehen. Schnell werden die beiden MacBooks zur Sicherheit in meine Koffer umgeladen. Hier trenne sich unsere Wege.

Meine Strecke war wunderschön. Ich kann die Landschaft geniessen und halte einige Male an um zu fotografieren. Dann beginnt auch bei mir das der Schotter. Aber soweit alles kein Problem. Nur auf meiner Seite gibt es mehr Verkehr. Und es ist nicht lustig, wenn in einer Kehre ein 4×4 Geländewagen flott entgegen kommt. unfähr 5 Km vor Theth mache ich ein Pause und koche Kaffee, esse ne Kleinigkeit und schaue auf mein Smartphone. Oh, eine SMS von Horst: Wir folgen dir, wo bist du?. Warum? Das könnt ihr sicherlich bei -Euroturn.de- lesen Also bleibe ich an meinem Pausenplatz und warte bis die Beiden ankommen. Dann kommen noch ein Deutscher und ein Österreicher, gesellen sich zu uns und wir halten ein Schwätzchen. Die letzten Kilometer fahren wir wieder zu dritt.

Morgen geht es weiter, erstmal die besagten 16 km Offroad wieder zurück. Dann über die Grenze nach Montenegro.

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Koman-Stausee

Diese Galerie enthält 14 Fotos.

Albanien ist echt toll. Die Leute sind freundlich und hilfsbereit. Rufen Hallo und winken uns zu. Die Kinder auf der Strasse wollen mit uns abklatschen. Manchmal gelingt uns das auch. Die Landschaft ist geprägt von wilden Bergen und Felsen. Wir … Weiterlesen

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Wieder zurück in Albanien

Vom Zeltplatz aus ging es recht früh los. Kurz nach acht waren wir schon auf der Bahn. Unser heutiges Ziel war die Stadt KUKES. Kaum waren wir über die albanische Grenze gefahren, befanden wir uns wieder im Mercedes-Benz -Land. Unglaublich wie viele alte, aber auch neuere Modelle hier rumfahren. Das muss eine wichtiges Statussymbol sein. In Kukes haben wir uns ein Hotelzimmer genommen. Zum Einen: Campingplatz gibt es keinen. Zum Anderen: Morgen haben wir eine Fähre auf dem KOMAN-Stausee gebucht. Deshalb sollten wir so früh als möglich los. Wird eine ziemlich kurvige Angelegenheit. Nach dem Duschen und einer kurzen Entspannungsphase sind wir zu einem Spaziergang in die „City“ aufgebrochen. Mein Gott, was für eine Stadt. Laut – dreckig – stinkig! Ich bin einigermaßen erschüttert. Während der Fahrt wirft eine Frau im Auto vor mir einfach mal ihren Müll aus dem Fenster. An der Tankstelle trinken zwei Frauen aus einer Dose, und Zack werden die Dosen einfach auf den „Gehweg“ geworfen. Müllberge häufen sich in den Gassen, usw. usw.
In einem Strassenkaffee haben wir uns die Leute und den Verkehr angesehen. Wie schon erwähnt, fast nur MB. Es war leichter die Fahrzeuge zu zählen die nicht den Stern tragen. Aber wie kommen die alle ausgerechnet nach Albanien???

Hier ein kleines Video “ Fahrt durch KUKES“

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Albanien – Griechenland – Mazedonien

Frohen Mutes sind wir morgen von unserem Campingplatz mit eigener Forellenzucht losgefahren

Albanien sieht noch genauso aus wie am Vortag. Die Strassen sind auch nicht besser geworden. Schade eigentlich.

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Unser Ziel war der Ohrid See. Dazu sind wir unseren schön geplanten Track nachgefahren. Erstes Problem war die Autobahn nach der griechischen Grenze. Nirgends verzeichnet, und schon hatten wir uns verfahren. Nach ca 10 km auf der Autobahn kam eine Mautstelle. Vor der wir schnell zwischen den Pylonen gewendet haben. Schnell wieder zurück und die richtige Strasse gefunden. Lustig weiter gefahren. Die Strasse wird zum Feldweg. Wo wir den Grenzübergang vermutet hatten versperrt eine Schranke uns den Weg. Keine Chance weiter zu kommen. Also Plan B. Umdrehen und einen Umweg über eine etwas größere Strasse nehmen. Nächster Abzweig wieder gesperrt. Weiter über die Hauptstrasse vis zur Grenze. Der Scanner an der mazedonischen Grenze wollte meinen Personalausweis nicht lesen. Mit dem Reisepass bin ich dann durchgekommen.

Landschaftlich war es wieder wunderschön. Von den Bergen aus, hatten wir ein wunderbare Sicht auf den Ohrid See.

Bevor wir den Campingplatz ansteuern, besichtigen wir das Kloster NAUM. Ein Weltkulturerbe. Horst und ich machen uns auf den Weg. Volker ist es zu warm. Durch eine Freizeitanlage mit Badestrand, Restaurants und kleinen Souvenierläden stiefelen wir in Mopedklamotten zum Kloster. Langsam wird es warm in den Stiefeln. Aber die 400m hin und 400m zurück schrecken und´s nicht ab.

Den ersten Zeltplatz den wir angefahren hatte, haben wir nach Abwägung aller Optionen auch genommen. War nicht der beste Platz, aber es war schon spät. Horst hat Bier besorgt, Volker hat gekocht und ich???? Ach ja, ich hab für die nächsten Tage den Reiseverlauf gecheckt und die Fähre auf dem Koman-Stausee recherchiert. Internet gab´s nur an der Rezeption. Es wird wieder früher dunkel da wir wieder in der westeuropäischen Zeitzone angelangt sind. Die Nacht war wieder ein Graus. Das Hundegebell macht mich Wahnsinnig……………

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Bye Bye Griechenland, Welcome Albania

Früh auf den Beinen und nach dem täglichen Einkauf ging es los Richtung Albanien. Auf griechischer Seite wollten wir uns noch VIGOS – Schlucht ansehen. Die größe Schlucht Europas. Eine phantastische Landschaft. Zwei Viewpoints haben wir angefahren. Horst und Volker sind gemeinsam ca 1 Stunde unterwegs gewesen. Ich hatte an den Mopeds gewartet. Seit gestern habe ich wieder Schmerzen in den Zehen, so dass mir laufen echt schwer fällt. Also habe ich verzichtet. Beim zweiten Viewpoint sind wir gemeinsam, bepackt mit Rucksack, die kurze Strecke gelaufen. Dort bei großartigem Ausblick Mittagspause gemacht. Hier ein paar Eindrücke der Landschaft:

Weiter gings nach Albanien. Die Formalitäten an der griechischen und albanischen Grenze waren recht schnell erledigt. Trotzdem hatte ich ein mulmiges Gefühl. Wahrscheinlich unbegründet. Aber Albanien??? Kommt mir total fremd vor. Auf einer absolut üblen Strasse ginge es durch die Berge. Ich glaube mehr als 40km/h waren kaum möglich. Schon beginnt es wieder mit einer völlig anderen Welt. Die Häuser, die Strassen alles wirkt wieder ärmer.

Aber einen recht netten Campingplatz haben wir gefunden. Nach einem Blick in die Speisekarte, war die Frage: Essen gehen oder selbst kochen? schnell beantwortet. Die Preise sind wieder extrem günstig. Mal sehen wie das Essen schmeckt.

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Bildungsreise

Am Montag hat mir der Campingplatzbesitzer eine Werkstatt genannt wo ich meinen Reifen wechseln könnte. Also am Dienstag hingefahren und der Laden war zu. Mmmh. Im Internet schaut, und noch zwei weiter Werkstätten angefahren – alle zu. Sehr seltsam. Gegoogelt und festgestellt das der 15. August in Griechenland ein wichtiger Feiertag ist. Mist, das hätte mir der CP Chef auch gleich sagen können. Ein weiterer Tag zum Lümmeln:-)
Also bin ich heute morgen schnell noch zur Werkstatt gefahren. Um 8:30h sollte Diese öffnen. Aber die griechische Pünktlichkeit macht mir einen Strich durch die Rechnung. Um ca 8:45h hab ich dann mal die Telefonnummer, die angeschlagen war angerufen. Etwas holprig, aber ich habe verstanden das der Chef in 20min kommen würde. Also weiter gewartet. Aber er kam dann wirklich. In einer halben Stunde war der Reifen gewechselt.

Mittlerweile waren Horst und Volker angekommen, und gemeinsam ging es dann zur Tankstelle. Noch etwas langsamer bin ich den Beiden hinterher gefahren. Der Reifen fühlt sich neu an. Aber das wird schon. Nach einer kleinen Pause habe wir unser Tagesziel erreicht: Das Amphitheater DODONI.

Nach einer Tagesfahrleistung von rund 100K haben wir unseren Campingplatz in Ioannina erreicht. Ich bin dann nochmal los um nach neuen Motorradhandschuhen zu schauen. Ergebnis: Fünf Geschäfte angefahren bzw. gelaufen, zwei waren Pleite, zwei hatten niGS und einer hatte wegen Urlaub geschlossen. Also müssen meine kaputten Dinger noch ne Weile halten:-(

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Tagesausflug

Nach einer erholsamen Nacht, sind wir heute morgen zur Insel Lefkada aufgebrochen. Nach den Eintrittsgeld von 70 cent pro Moped für den Tunnel, erst mal rund um die Landebahn eines Militär- und Zivilflughafens. Kurz darauf standen wir im Stau. Eine Schwimmbrücke musste erst anlegen. Wir an der Schlange vorbei und über die Brücke gefahren. Dann kämpfen wir uns durch einen Touristenort. Die Verkehrsregeln, falls es welche gibt, hab ich noch nicht ganz durchschaut. Nach einem kurzen Stop an einem Minimarket gings ab in die Berge. Eine wunderbare Landschaft. Natürlich darf eine Schotterstrecke nicht fehlen. Am Cape Lefkatas dann die Krönung. Ein atemberaubender Anblick. Das Meer zeigt sich in verschieden Farben. Steile Steinküsten bieten ein unglaublich schönes Bild. Wir machen Pause im Schatten des Leuchtturmes. Herrlich. Noch schnell einen Geocache gehoben und dann die Sachen zusammen gepackt. Zurück in Richtung Zeltlatz durch Bergdörfer auf allerkleinsten Strassen mit gefühlter Strassenbreite von 1.5m. Dazu kommen noch enge und steile Spitzkehren. Kommen wir da durch? Ja,hat alles gepasst. Ein toller Ausflugstag der mit Baden im Meer endet. Hier ein paar Eindrücke.

Und nebenbei habe ich heute mein 15.000km auf der Tour vollgemacht. Das Moped läuft. Morgen möchte ich meinen Hinterreifen erneuern. Der hat dann 17.000km drauf. Ich bin zufrieden!

Diese schöne Gottesanbeterin ist gestern Abend lustig über die Restaurantterasse gewandert.

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Heute gib es niGS spannendes

Wir haben heute nur rum gelümmelt. Deshalb schreibe ich nicht viel und verweise ich auf den Beitrag von Horst

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Am Mittelmeer

Gestern morgen hatten wir uns die Felsenklöster von Meteora angesehen. Ab 9h werden die Klöster zur Besichtigung geöffnet. Gegen 8h sind wir losgefahren um uns die Felsformationen noch einmal an zu sehen. Mit Zeit und Muße bin ich durch die kurvigen Felsen gefahren um ein paar Fotos zu schiessen. Eine gigantisch schöne Landschaft. Pünktlich um 9h haben wir uns am Parkplatz getroffen. Horst und ich sind in ein Kloster gegangen. Die 4€ Eintritt fand ich angemessen.

Zurück zum Campingplatz, kurz noch einen Kaffee getrunken und unsere Sachen auf die Motorräder geladen. Dann ging es über sehr kurvige aber auch sehr schlechte Strassen durchs Gebirge. Wir hatten ja schon einiges an Tieren auf der Fahrbahn. Aber jetzt gibt es auch noch die fahrbahnkreuzende Schildkröte:-). Un vor allen, wer räumt bitte mal die Felsbrocken von der Strasse. Alles was beim Steinschlag von den Hängen rutscht, bleibt einfach liegen. Die Steine sind teilweise groß wie Fußbälle. Hinter jeder Kurve kann eine neue Überraschung lauern – Sand , Steine, Schlaglöcher, Split oder Tiere. Es heisst höllisch aufpassen.

Fast am Ende des Tages fahren wir noch eine ca. 5km Schotterstrecke. Viel loses Geröll, erst fällt meine Hinterradbremse wegen Fading aus, dann rutsche ich in den Strassengraben. Zum Glück bin ich nicht umgekippt. Volker und ich ziehen das Moped über Steine etwas nach hinten uns so komme ich wieder raus. Bei der Hitze echt anstrengend.

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Die letzten Tage kurz zusammen gefasst

Bulgarien am 09.08.

Schon vor dem Mittagessen hatte wir Kurven ohne Ende. Und das auf einer sehr guten Strasse. Eine kleine Durststrecke durch ein größeres Industriegebiet und eine Stadt ging es weiter Richtung Pirin-Gebirge. Am Vacha – Stausee haben wir Mittagspause gemacht und uns gestärkt. Weiter durch kurvenreiche Täler und Berge bis nach DOSPAT. Dort zwei Campingplätze angefahren. Einer war ausgebucht und der Andere gar nicht vorhanden. Bis zum zweiten CP hatten wir ca. 10 km Schotter und Waldweg. Nach Abwägung aller Möglichkeiten haben wir uns entschlossen wild zu campen. Rund um den See stehen unheimlich viel Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile. Scheint auch niemanden zu interessieren. Wir suchen uns ein ruhiges Fleckchen und schlagen die Zelte auf. Kurz darauf bekommen wir Besuch von einer kleinen Kuhherde. Die Hirtin lenkt die Herde geschickt an uns vorbei. Nach dem Abendessen kümmern Volker und ich uns noch um meinen Seitenständer. Wir haben die ALU Vergrößerung abgebaut, und meine in Finnland gekauften Kinderpuck angeschraubt. Ob´s besser wird.

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Bulgarien / Griechenland 10.08.

Morgen haben wir die Grenze zu Griechenland überquert. Natürlich nicht ohne in Bulgarien noch einmal eine Polizeikontrolle geniessen zu dürfen. An der Grenze hatten wir etwas Wartezeit. Aber hielt sich in Grenzen. Kurz zuvor sind wir durch ein Tabakanbaugebiet gefahren. Überall wurden die Blätter getrocknet. Auf griechischer Seite ging es auf breiten und größeren Strassen weiter. Die Landschaft und auch die Häuser verändern sich. Es ist mehr Farbe im Spiel. Die Bauweise ist wieder etwas westlicher und massiver. Aber auch hier steht vieles leer. Wir kämpfen uns Km um Km voran. Den Campingplatz den wir uns ausgesucht hatten konnten wir nicht nutzen. War nur für Kinder und Pfadfinder. Alles Betteln hat nichts genutzt. Also in kurzer Entfernung eine Stelle zum Zelten gesucht und gefunden. Als wir so den Platz besichtigen, fällt mein Moped wieder um. Ohne jegliche Fremdeinwirkung. Ich hab so ne Wut gehabt. Erstmal ein Bier getrunken dann Blinker und Spiegel repariert und Zelt aufgebaut. Volker und Horst schlafen in der Hängematte. Nacht werde ich von lautem Hundgebell wach. Oh nein, ein Rudel in unserem Lager? War aber wohl ein größerer Hund. Ich bin dann wieder eingeschlafen. Nach fast 400km bei dieser Hitze waren wir alle ziemlich geschafft.

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Griechenland 11.08.

Nach der Nacht hab ich morgens festgestellt das Volker und Horst wohlauf sind. Nicht vom Hund gefressen. Unser Ziel: Durch die Berge, auf kurvigen Strassen zu den Felsenklöster von METEORA. Unterwegs steht ja immer irgend etwas auf der Strasse herum. Pferde, Kühe oder Hunde. Heute hatten wir eine Ziegenherde. Einer Hunde hat Horst richtiggehend verfolgt. Der meinige hat nach kurzer Zeit aufgegeben. Die Aussicht heute von den Bergen in das Tal war großartig. Schöne Felsformationen und weit entfernte Gebirgszüge. Leider war es sehr diesig. Bei klarer Sicht muss das toll anzusehen sein.
Sensationell waren die Felsformationen an den Klöstern. Kurvig den Berg hinab zwischen den Massiven und immer die Klöster, die auf den Felsen thronen im Blick. Aber aufgrund der Hitze haben wir zuerst den Campingplatz aufgesucht und besuchen eines der Klöster gleich morgen früh.

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Bulgarien

Heute morgen war es nun zu Ende mit Chillen und Baden. Wir sind früh aufgebrochen, waren schon 7:40h auf der Strasse. Erste Station – Tankstelle. Volker hatte im Landesinneren einen Campingplatz gefunden. Die Strecke dorthin ca. 360 km. An einem See haben wir unsere erste Kaffeepause gemacht. Und wie ímmer war die Landschaft schön, aber total vermüllt. Es ist grauenhaft das nichts, aber auch gar nichts weggeräumt wird. Selbst die Angler, die direkt am Wasser beim Müll standen scheint das nicht zu kümmern. Ist halt so. Kurz vor der Abfahrt bekamen wir noch Besuch:

Die Strassen werden immer schlechter. Schlaglöcher, wellig und Teerflicken wie gehabt. Aber meiner Meinung nach schlechter als noch in Rumänien. Generel schein es mir wesentlich mehr verfallene Häuser zu geben die leer stehen. Aber auch mehr abbruchreife Häuser die bewohnt sind, was ich noch viel schlimmer finde.
Wir fahren kilometerweit an Sonnenblumenfeldern vorbei. Auch ein kleines Weingebiet und grosse heisse Steppen durchkreuzen wir. Zur türkischen Grenze sind wir nur ca. 20 km entfernt. Den Übertitt ersparen wir uns.

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Am Campingplatz angekommen habe ich mein Zelt aufgebaut. Volker und Horst entscheiden sich für die Hängematte. Volkers Gabelsimmering ist undicht und er repariert sein Moped. Der Besitzer ist ein Engländer, der sich hier niedergelassen hat. Leider ist die Zeltwiese ohne jeglichen Schatten. Aber freundlicherweise bringt er uns gleichmal 7 Liter kühles Wasser. Danke dafür. Die kleine Tochter dreht stolz mit ihrem Kindermotorrad eine Runde. Ein aufgewecktes Kind ohne Berührungsängste.

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Strandtag

Nach einer recht unruhigen Nacht bin ich gegen 7h aus dem Zelt gekrochen. Bis morgens um 3 haben Leute gefeiert, dann fuhren Autos weg, warm ind windig wars. Volker und Horst waren natürlich schon auf in hatten ihren Strandspaziergang hinter sich. Nach dem Frühstück und einer kleinen Verschnaufpause bin ich losgezogen im einen Geocache zu finden.

War ein schöner „Lost Place Cache“. Wieder zurück, gleich mal zur Abkühlung ab ins Wasser. So lassen wir den Tag mit Baden, Ausruhen und Nichtstun vorüber ziehen.

Beim Abendessen im Strandlokal eine prächtige Sicht auf den Vollmond mit partieller Mondfinsternis

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Am schwarzen Meer in Bulgarien

Nach dem Frühstück einen schattigen Platz vor dem Hotel gesucht und die Motorräder beladen. Es ist schon wieder heiss. Bis zu Donaufähre war es nicht weit. Wir haben die Tickets gekauft und ca 45 min auf die Fähre gewartet. Der Kahn hatte aber wohl die beste Zeit schon hinter sich.

Aber gut, bis an das andere Ufer wird er es schon schaffen. Ein paar Meter noch bis zu Grenze und Passkontrolle

Auf bulgarische Seite sieht es nicht viel besser aus als in Rumänien. Auf den Strasseschildern stehen die Namen nun in kyrillischer und englischer Schrift. Aber die Geschäfte habe nur kyrillische Bezeichnungen. Wird eine neue Herausforderung.

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Anfangs dachte ich Oh die Strassen sind ja ganz gut. Das ging so rund 20km lang gut. Dann begannen wieder die üblichen Schlaglöcher und mit Teerflicken ausgebesserte Strassen. Besser wurde es also nicht. Aber egal. Wir haben einen Campingplatz am Meer gefunden. Vor allem Anderen schnell die Badehose angezogen und ins Wasser gesprungen – Toll. Erst danach ein paar Gedanken zum weiteren Verlauf gesammelt und die Zelte aufgebaut. Aus Platzmangel schlafe ich heute im Ersatzzelt von Horst.

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Im Osten Rumäniens

Der Tag gestern war eine harte Prüfung für Mensch und Material. Ein grosser Anteil von Schotter und Gelände sollte uns heute erwarten. Morgens gut gelaunt und frohen Mutes ging es los. Die Strassen wurden wieder ein wenig schlechter. Die erste Schotterpassage war erreicht. Der Strassenbelag lässt sich auf der Karte nicht ablesen. Also weiter. Inner weiter durch die rumänischen Wälder. Nach ca. 2 Km kommen wir an eine Lichtung, und das Navi zeigt uns an wir sind neben der eigentlichen Route. Aber es gibt keinen anderen Weg. Wir müssen eine steile Wegpassage zu Fuss erkunden. OK, das geht.

Ich konnte das Video nicht kürzen, deshalb bis 0:20 sec vorspulen:-)

Nacheinander fahren wir hinab. Das geht noch ein paar mal so. Am Ende, kurz vor dem Hauptweg, werden wir doch tatsächlich von einem Graben gestoppt. Also Klappspaten raus und mit Erde und Ästen gefüllt.

Das Ergebnis der schweisstreibenden Arbeit war bereit überfahren zu werden. Aber das war uns nicht vergönnt. Plötzlich rast ein Rumäne heran zu redet ziemlich ungehalten auf uns ein. Schliesslich zeigt er Horst einen anderen Weg aus dem Wald, so das unsere „Brücke“ ungenutzt bleibt.
Weiter geht es über richtig schlechte Strassen, unterbrochen durch Schotter in Richtung Pause. Wir finden nichts geeignetes. Unter einem Baum am Strassenrand halten wir an. Mein Thermometer zeigt 38,6 Grad. Eine nette Anwohnerin gibt mit aus dem Brunnen frisches, kühles Wasser.

Es was verdrängt habe ich nach der wunderschönen Umgebung der Karpaten, wie arm doch manche Teile der Bevölkerung leben. Auf dem Land sieht es echt schlimm aus.

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Nachdem wir zwei Campingplätze angefahren hatten und da nichts aber auch gar nichts war, haben wir uns entschlossen ein Hotelzimmer zu nehmen. Zum nächsten Campingplatz war es zu weit und die Dunkelheit war nicht mehr weit. So buchten wir uns in ein **** Hotel ein. Nun gab es nur noch Dusche – Bier – Essen – Schlafen. Genau in dieser Reihenfolge.

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Camping Panorama

Es sollte der heisseste Tag werden. Ich hatte morgens recht zügig meine Sachen eingepackt um mal nicht hinterher zu hängen. Dann haben wir beschlossen wieder einen Tag Pause zu machen. OK, falsche Entscheidung von mir. Naja, alles wieder raus. Rumhängen – Sonnen- Nichtstun.
Nur Horst und ich sind dann einkaufen gefahren. Auf dem Hinweg haben wir zwei Geocaches angefahren aber leider nichts gefunden. Das waren die Highlights des Tages.

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