Offroad nach Theth

Montag morgen 6h. Der Tag fängt beginnt. Die Hühner besetzen das Fahrrad des Libanesen. Noch vor dem Frühstück bis auf das Zelt zusamen packen. Wir sprechen noch mal über die geplante Route: Entweder die östliche Strecke, ca 50Km Offroad, oder doch lieber die Teerstrasse im Westen und nur 16km Offroad? Gestern Abend hatten uns zwei Östereicher von der Strecke erzählt und uns davon abgeraten mit Gepäck da rauf zu fahren. Wir entschliessen uns für den goldenen Mittelweg. Erstmal hinfahren und schauen, ist das machbar oder nicht. Auf dem Weg fahren wir durch KOZMAC gekommen. Ich habe das Gefühl durch eine arabische Stadt zu fahren. Erklären kann ich das nicht, aber alles wirkte orientalisch. Wir streifen Shkoder, kaufen ein und weiter geht es Richtung Berge. Endlich sehe ich wieder mehr Grün, Wiesen und Felder. Nicht nur staubigen Boden und dürres Gras. Plötzlich in einem kleinen Dorf beginnt die Schotterstrecke. Wir fahren ungefähr eine Kilometer rein. Dann halten wir an, kochen Kaffee und beraten das weitere Vorgehen. Das ist der Moment wo ich mir denke das ich schon genug kaputt gemacht habe und lieber den anderen, „leichtern“ Weg fahre. Volker und Horst wollen die Sache angehen. Schnell werden die beiden MacBooks zur Sicherheit in meine Koffer umgeladen. Hier trenne sich unsere Wege.

Meine Strecke war wunderschön. Ich kann die Landschaft geniessen und halte einige Male an um zu fotografieren. Dann beginnt auch bei mir das der Schotter. Aber soweit alles kein Problem. Nur auf meiner Seite gibt es mehr Verkehr. Und es ist nicht lustig, wenn in einer Kehre ein 4×4 Geländewagen flott entgegen kommt. unfähr 5 Km vor Theth mache ich ein Pause und koche Kaffee, esse ne Kleinigkeit und schaue auf mein Smartphone. Oh, eine SMS von Horst: Wir folgen dir, wo bist du?. Warum? Das könnt ihr sicherlich bei -Euroturn.de- lesen Also bleibe ich an meinem Pausenplatz und warte bis die Beiden ankommen. Dann kommen noch ein Deutscher und ein Österreicher, gesellen sich zu uns und wir halten ein Schwätzchen. Die letzten Kilometer fahren wir wieder zu dritt.

Morgen geht es weiter, erstmal die besagten 16 km Offroad wieder zurück. Dann über die Grenze nach Montenegro.

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