Bildungsreise

Am Montag hat mir der Campingplatzbesitzer eine Werkstatt genannt wo ich meinen Reifen wechseln könnte. Also am Dienstag hingefahren und der Laden war zu. Mmmh. Im Internet schaut, und noch zwei weiter Werkstätten angefahren – alle zu. Sehr seltsam. Gegoogelt und festgestellt das der 15. August in Griechenland ein wichtiger Feiertag ist. Mist, das hätte mir der CP Chef auch gleich sagen können. Ein weiterer Tag zum Lümmeln:-)
Also bin ich heute morgen schnell noch zur Werkstatt gefahren. Um 8:30h sollte Diese öffnen. Aber die griechische Pünktlichkeit macht mir einen Strich durch die Rechnung. Um ca 8:45h hab ich dann mal die Telefonnummer, die angeschlagen war angerufen. Etwas holprig, aber ich habe verstanden das der Chef in 20min kommen würde. Also weiter gewartet. Aber er kam dann wirklich. In einer halben Stunde war der Reifen gewechselt.

Mittlerweile waren Horst und Volker angekommen, und gemeinsam ging es dann zur Tankstelle. Noch etwas langsamer bin ich den Beiden hinterher gefahren. Der Reifen fühlt sich neu an. Aber das wird schon. Nach einer kleinen Pause habe wir unser Tagesziel erreicht: Das Amphitheater DODONI.

Nach einer Tagesfahrleistung von rund 100K haben wir unseren Campingplatz in Ioannina erreicht. Ich bin dann nochmal los um nach neuen Motorradhandschuhen zu schauen. Ergebnis: Fünf Geschäfte angefahren bzw. gelaufen, zwei waren Pleite, zwei hatten niGS und einer hatte wegen Urlaub geschlossen. Also müssen meine kaputten Dinger noch ne Weile halten:-(

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Tagesausflug

Nach einer erholsamen Nacht, sind wir heute morgen zur Insel Lefkada aufgebrochen. Nach den Eintrittsgeld von 70 cent pro Moped für den Tunnel, erst mal rund um die Landebahn eines Militär- und Zivilflughafens. Kurz darauf standen wir im Stau. Eine Schwimmbrücke musste erst anlegen. Wir an der Schlange vorbei und über die Brücke gefahren. Dann kämpfen wir uns durch einen Touristenort. Die Verkehrsregeln, falls es welche gibt, hab ich noch nicht ganz durchschaut. Nach einem kurzen Stop an einem Minimarket gings ab in die Berge. Eine wunderbare Landschaft. Natürlich darf eine Schotterstrecke nicht fehlen. Am Cape Lefkatas dann die Krönung. Ein atemberaubender Anblick. Das Meer zeigt sich in verschieden Farben. Steile Steinküsten bieten ein unglaublich schönes Bild. Wir machen Pause im Schatten des Leuchtturmes. Herrlich. Noch schnell einen Geocache gehoben und dann die Sachen zusammen gepackt. Zurück in Richtung Zeltlatz durch Bergdörfer auf allerkleinsten Strassen mit gefühlter Strassenbreite von 1.5m. Dazu kommen noch enge und steile Spitzkehren. Kommen wir da durch? Ja,hat alles gepasst. Ein toller Ausflugstag der mit Baden im Meer endet. Hier ein paar Eindrücke.

Und nebenbei habe ich heute mein 15.000km auf der Tour vollgemacht. Das Moped läuft. Morgen möchte ich meinen Hinterreifen erneuern. Der hat dann 17.000km drauf. Ich bin zufrieden!

Diese schöne Gottesanbeterin ist gestern Abend lustig über die Restaurantterasse gewandert.

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Heute gib es niGS spannendes

Wir haben heute nur rum gelümmelt. Deshalb schreibe ich nicht viel und verweise ich auf den Beitrag von Horst

Veröffentlicht unter die Reise | 2 Kommentare

Am Mittelmeer

Gestern morgen hatten wir uns die Felsenklöster von Meteora angesehen. Ab 9h werden die Klöster zur Besichtigung geöffnet. Gegen 8h sind wir losgefahren um uns die Felsformationen noch einmal an zu sehen. Mit Zeit und Muße bin ich durch die kurvigen Felsen gefahren um ein paar Fotos zu schiessen. Eine gigantisch schöne Landschaft. Pünktlich um 9h haben wir uns am Parkplatz getroffen. Horst und ich sind in ein Kloster gegangen. Die 4€ Eintritt fand ich angemessen.

Zurück zum Campingplatz, kurz noch einen Kaffee getrunken und unsere Sachen auf die Motorräder geladen. Dann ging es über sehr kurvige aber auch sehr schlechte Strassen durchs Gebirge. Wir hatten ja schon einiges an Tieren auf der Fahrbahn. Aber jetzt gibt es auch noch die fahrbahnkreuzende Schildkröte:-). Un vor allen, wer räumt bitte mal die Felsbrocken von der Strasse. Alles was beim Steinschlag von den Hängen rutscht, bleibt einfach liegen. Die Steine sind teilweise groß wie Fußbälle. Hinter jeder Kurve kann eine neue Überraschung lauern – Sand , Steine, Schlaglöcher, Split oder Tiere. Es heisst höllisch aufpassen.

Fast am Ende des Tages fahren wir noch eine ca. 5km Schotterstrecke. Viel loses Geröll, erst fällt meine Hinterradbremse wegen Fading aus, dann rutsche ich in den Strassengraben. Zum Glück bin ich nicht umgekippt. Volker und ich ziehen das Moped über Steine etwas nach hinten uns so komme ich wieder raus. Bei der Hitze echt anstrengend.

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Die letzten Tage kurz zusammen gefasst

Bulgarien am 09.08.

Schon vor dem Mittagessen hatte wir Kurven ohne Ende. Und das auf einer sehr guten Strasse. Eine kleine Durststrecke durch ein größeres Industriegebiet und eine Stadt ging es weiter Richtung Pirin-Gebirge. Am Vacha – Stausee haben wir Mittagspause gemacht und uns gestärkt. Weiter durch kurvenreiche Täler und Berge bis nach DOSPAT. Dort zwei Campingplätze angefahren. Einer war ausgebucht und der Andere gar nicht vorhanden. Bis zum zweiten CP hatten wir ca. 10 km Schotter und Waldweg. Nach Abwägung aller Möglichkeiten haben wir uns entschlossen wild zu campen. Rund um den See stehen unheimlich viel Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile. Scheint auch niemanden zu interessieren. Wir suchen uns ein ruhiges Fleckchen und schlagen die Zelte auf. Kurz darauf bekommen wir Besuch von einer kleinen Kuhherde. Die Hirtin lenkt die Herde geschickt an uns vorbei. Nach dem Abendessen kümmern Volker und ich uns noch um meinen Seitenständer. Wir haben die ALU Vergrößerung abgebaut, und meine in Finnland gekauften Kinderpuck angeschraubt. Ob´s besser wird.

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

Bulgarien / Griechenland 10.08.

Morgen haben wir die Grenze zu Griechenland überquert. Natürlich nicht ohne in Bulgarien noch einmal eine Polizeikontrolle geniessen zu dürfen. An der Grenze hatten wir etwas Wartezeit. Aber hielt sich in Grenzen. Kurz zuvor sind wir durch ein Tabakanbaugebiet gefahren. Überall wurden die Blätter getrocknet. Auf griechischer Seite ging es auf breiten und größeren Strassen weiter. Die Landschaft und auch die Häuser verändern sich. Es ist mehr Farbe im Spiel. Die Bauweise ist wieder etwas westlicher und massiver. Aber auch hier steht vieles leer. Wir kämpfen uns Km um Km voran. Den Campingplatz den wir uns ausgesucht hatten konnten wir nicht nutzen. War nur für Kinder und Pfadfinder. Alles Betteln hat nichts genutzt. Also in kurzer Entfernung eine Stelle zum Zelten gesucht und gefunden. Als wir so den Platz besichtigen, fällt mein Moped wieder um. Ohne jegliche Fremdeinwirkung. Ich hab so ne Wut gehabt. Erstmal ein Bier getrunken dann Blinker und Spiegel repariert und Zelt aufgebaut. Volker und Horst schlafen in der Hängematte. Nacht werde ich von lautem Hundgebell wach. Oh nein, ein Rudel in unserem Lager? War aber wohl ein größerer Hund. Ich bin dann wieder eingeschlafen. Nach fast 400km bei dieser Hitze waren wir alle ziemlich geschafft.

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

Griechenland 11.08.

Nach der Nacht hab ich morgens festgestellt das Volker und Horst wohlauf sind. Nicht vom Hund gefressen. Unser Ziel: Durch die Berge, auf kurvigen Strassen zu den Felsenklöster von METEORA. Unterwegs steht ja immer irgend etwas auf der Strasse herum. Pferde, Kühe oder Hunde. Heute hatten wir eine Ziegenherde. Einer Hunde hat Horst richtiggehend verfolgt. Der meinige hat nach kurzer Zeit aufgegeben. Die Aussicht heute von den Bergen in das Tal war großartig. Schöne Felsformationen und weit entfernte Gebirgszüge. Leider war es sehr diesig. Bei klarer Sicht muss das toll anzusehen sein.
Sensationell waren die Felsformationen an den Klöstern. Kurvig den Berg hinab zwischen den Massiven und immer die Klöster, die auf den Felsen thronen im Blick. Aber aufgrund der Hitze haben wir zuerst den Campingplatz aufgesucht und besuchen eines der Klöster gleich morgen früh.

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Bulgarien

Heute morgen war es nun zu Ende mit Chillen und Baden. Wir sind früh aufgebrochen, waren schon 7:40h auf der Strasse. Erste Station – Tankstelle. Volker hatte im Landesinneren einen Campingplatz gefunden. Die Strecke dorthin ca. 360 km. An einem See haben wir unsere erste Kaffeepause gemacht. Und wie ímmer war die Landschaft schön, aber total vermüllt. Es ist grauenhaft das nichts, aber auch gar nichts weggeräumt wird. Selbst die Angler, die direkt am Wasser beim Müll standen scheint das nicht zu kümmern. Ist halt so. Kurz vor der Abfahrt bekamen wir noch Besuch:

Die Strassen werden immer schlechter. Schlaglöcher, wellig und Teerflicken wie gehabt. Aber meiner Meinung nach schlechter als noch in Rumänien. Generel schein es mir wesentlich mehr verfallene Häuser zu geben die leer stehen. Aber auch mehr abbruchreife Häuser die bewohnt sind, was ich noch viel schlimmer finde.
Wir fahren kilometerweit an Sonnenblumenfeldern vorbei. Auch ein kleines Weingebiet und grosse heisse Steppen durchkreuzen wir. Zur türkischen Grenze sind wir nur ca. 20 km entfernt. Den Übertitt ersparen wir uns.

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

Am Campingplatz angekommen habe ich mein Zelt aufgebaut. Volker und Horst entscheiden sich für die Hängematte. Volkers Gabelsimmering ist undicht und er repariert sein Moped. Der Besitzer ist ein Engländer, der sich hier niedergelassen hat. Leider ist die Zeltwiese ohne jeglichen Schatten. Aber freundlicherweise bringt er uns gleichmal 7 Liter kühles Wasser. Danke dafür. Die kleine Tochter dreht stolz mit ihrem Kindermotorrad eine Runde. Ein aufgewecktes Kind ohne Berührungsängste.

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Strandtag

Nach einer recht unruhigen Nacht bin ich gegen 7h aus dem Zelt gekrochen. Bis morgens um 3 haben Leute gefeiert, dann fuhren Autos weg, warm ind windig wars. Volker und Horst waren natürlich schon auf in hatten ihren Strandspaziergang hinter sich. Nach dem Frühstück und einer kleinen Verschnaufpause bin ich losgezogen im einen Geocache zu finden.

War ein schöner „Lost Place Cache“. Wieder zurück, gleich mal zur Abkühlung ab ins Wasser. So lassen wir den Tag mit Baden, Ausruhen und Nichtstun vorüber ziehen.

Beim Abendessen im Strandlokal eine prächtige Sicht auf den Vollmond mit partieller Mondfinsternis

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Am schwarzen Meer in Bulgarien

Nach dem Frühstück einen schattigen Platz vor dem Hotel gesucht und die Motorräder beladen. Es ist schon wieder heiss. Bis zu Donaufähre war es nicht weit. Wir haben die Tickets gekauft und ca 45 min auf die Fähre gewartet. Der Kahn hatte aber wohl die beste Zeit schon hinter sich.

Aber gut, bis an das andere Ufer wird er es schon schaffen. Ein paar Meter noch bis zu Grenze und Passkontrolle

Auf bulgarische Seite sieht es nicht viel besser aus als in Rumänien. Auf den Strasseschildern stehen die Namen nun in kyrillischer und englischer Schrift. Aber die Geschäfte habe nur kyrillische Bezeichnungen. Wird eine neue Herausforderung.

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

Anfangs dachte ich Oh die Strassen sind ja ganz gut. Das ging so rund 20km lang gut. Dann begannen wieder die üblichen Schlaglöcher und mit Teerflicken ausgebesserte Strassen. Besser wurde es also nicht. Aber egal. Wir haben einen Campingplatz am Meer gefunden. Vor allem Anderen schnell die Badehose angezogen und ins Wasser gesprungen – Toll. Erst danach ein paar Gedanken zum weiteren Verlauf gesammelt und die Zelte aufgebaut. Aus Platzmangel schlafe ich heute im Ersatzzelt von Horst.

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Im Osten Rumäniens

Der Tag gestern war eine harte Prüfung für Mensch und Material. Ein grosser Anteil von Schotter und Gelände sollte uns heute erwarten. Morgens gut gelaunt und frohen Mutes ging es los. Die Strassen wurden wieder ein wenig schlechter. Die erste Schotterpassage war erreicht. Der Strassenbelag lässt sich auf der Karte nicht ablesen. Also weiter. Inner weiter durch die rumänischen Wälder. Nach ca. 2 Km kommen wir an eine Lichtung, und das Navi zeigt uns an wir sind neben der eigentlichen Route. Aber es gibt keinen anderen Weg. Wir müssen eine steile Wegpassage zu Fuss erkunden. OK, das geht.

Ich konnte das Video nicht kürzen, deshalb bis 0:20 sec vorspulen:-)

Nacheinander fahren wir hinab. Das geht noch ein paar mal so. Am Ende, kurz vor dem Hauptweg, werden wir doch tatsächlich von einem Graben gestoppt. Also Klappspaten raus und mit Erde und Ästen gefüllt.

Das Ergebnis der schweisstreibenden Arbeit war bereit überfahren zu werden. Aber das war uns nicht vergönnt. Plötzlich rast ein Rumäne heran zu redet ziemlich ungehalten auf uns ein. Schliesslich zeigt er Horst einen anderen Weg aus dem Wald, so das unsere „Brücke“ ungenutzt bleibt.
Weiter geht es über richtig schlechte Strassen, unterbrochen durch Schotter in Richtung Pause. Wir finden nichts geeignetes. Unter einem Baum am Strassenrand halten wir an. Mein Thermometer zeigt 38,6 Grad. Eine nette Anwohnerin gibt mit aus dem Brunnen frisches, kühles Wasser.

Es was verdrängt habe ich nach der wunderschönen Umgebung der Karpaten, wie arm doch manche Teile der Bevölkerung leben. Auf dem Land sieht es echt schlimm aus.

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

Nachdem wir zwei Campingplätze angefahren hatten und da nichts aber auch gar nichts war, haben wir uns entschlossen ein Hotelzimmer zu nehmen. Zum nächsten Campingplatz war es zu weit und die Dunkelheit war nicht mehr weit. So buchten wir uns in ein **** Hotel ein. Nun gab es nur noch Dusche – Bier – Essen – Schlafen. Genau in dieser Reihenfolge.

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Camping Panorama

Es sollte der heisseste Tag werden. Ich hatte morgens recht zügig meine Sachen eingepackt um mal nicht hinterher zu hängen. Dann haben wir beschlossen wieder einen Tag Pause zu machen. OK, falsche Entscheidung von mir. Naja, alles wieder raus. Rumhängen – Sonnen- Nichtstun.
Nur Horst und ich sind dann einkaufen gefahren. Auf dem Hinweg haben wir zwei Geocaches angefahren aber leider nichts gefunden. Das waren die Highlights des Tages.

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Euroturn offline

Bei Euroturn gibt Probleme mit dem Provider. Das Ticket ist schon seit Tagen eröffnet, seit gestern liegt es in einer anderen Abteilung. Das macht nochmal Hoffnung. Ich frage mehrmals am Tag nach dem aktuellen Stand, ist aber echt zäh. Hoffen wir das es bald wieder läuft.
Horst

Veröffentlicht unter die Reise | 1 Kommentar

Transalpina und Transfagarasan

Ich versuche mal die letzten zwei Tage zusammen zu fassen. Vom Campingplatz weg, sind wir zuerst mal einkaufen gegangen. Unsere Tour sollte uns über die berühmte Transalpina führen. Die Strecke war mit ca. 266 Km geplant. Vorher war tanken angesagt. Horst voraus, und denke wieso fährt er an der Tanke vorbei? Na egal, ein wenig hab ich noch drin. Volker hat eine schöne Strecke zum Einstieg in die Transalpina gefunden. Also durch ein wunderschönes Tal immer dem Ziel entgegen. Und es kommt wie es kommen muss, meine Tankleuchte geht an. Ein Blick auf Navi, bald kommt eine Tanke. Wir kommen an der Tankstelle an, aber da gibt es wohl schon lange nichts mehr. Auch Volker Lampe leuchtet schon. Also weiter. Auch an der nächsten Tanke gabs niGS. So was nun. Ein netter Bewohner zeigt uns an, nur kurz über die Brücke fahren da gibt es Benzin. Oh was für ein Glück, denn sonst wäre es eng geworden. Wir also alle Moppeds vollgetankt. Aber hier ist leider nur Barzahlung möglich. Horst geht erst mal zum Bankautomat und holt Geld. Rechnung bezahlen und los. Die Fahrt war sensationell. Landschaftlich wunderschön schraubt sich die Strasse auf über 2000m hinauf. Viele Kurven und Kehren machen total Spass. Fast am Gipfel, abseits der Touristen machen Rast. Geniessen die Aussicht und ruhen uns aus. Leider ist überall Müll. Das fällt besonders auf, Müll wohin man schaut. Auf dem Weg zum Campingplatz sind wir an einem riesigem Kohlekraftwerk vorbeigefahren. Drei große Schornsteine, wovon einer übelst gequalmt hat und zehn große Kühltürme ragen in den Himmel.

Am heutigen Tag warten wir zuerst tanken dann einkaufen:-). Unsere nächste Herausforderung: die Transfagarasan. Los ging es morgens um ca. 9h. Die Strassen waren noch recht frei und so erreichen wir zügig die geplante Route. Am Stausee „Osa Mica“ entscheiden wir uns für die wenig befahren Weststrasse. Durch einen kurzen Tunnel geht es ab in den Wald. Ungefähr 20 Km Offroad. Ich habe das Gefühl, mit den neuen Koffern fährt sich mein Motorrad wesentlich stabiler und einfacher. Der Belag wechselt von Schotter zu Waldboden mit gelegentlichen Wasserlöchern. Aber es macht richtig Spass. Eine kleine Kaffeepause im Wald auf etwa halber Strecke lässt uns neue Kraft tanken.

Zuück auf der Teerstrasse geben Volker und Horst gas. Aber heute ist doch mehr Betrieb. Am Gipfel stehen Souvenierläden, Verkaufstände und links und rechts der engen Strasse parkende Autos. Mächtig was los – viele Touristen. Bergab geht es wieder flott voran. Das Tal sieht diesig und heiß aus. Die Strasse wird schlechter. Kilometerlang ist der Teer für Ausbesserungsarbeiten ausgefräst. Ohne jegliche Kennzeichnung müssen wir höllisch aufpassen. Gleich daran anschließend wieder Schlaglöcher ohne Ende. Ich kann kaum den Blick von der Strasse lassen. Einmal kurz in die Landschaft geschaut – uns Zack durchs Schlagloch gebügelt. Genauso verhält es sich mit den Pferdeäpfel auf der Strasse. Da muss man aufpassen das man nicht in einer Kurve plötzlich ausrutscht. Wir habe uns aus der Ferne noch das „Castell BASNOV“ und das „Draculaschloss“ in BRAN angesehen. Aber um abzusteigen und hinzugehen, ist es einerseits zu heiß, und andererseits zu viele Menschenmassen.

Angepeilt war der „Panorama-Campingplatz“. Einmal falsch abgebogen und eine kurze Strecke über Schotter gefahren. Horst hält an und meint: Dieser Weg führt nirgendwo hin. Also umdrehen. Volker hat die Strecke auf seinem Smartphone und lotst uns zu besagtem Campingplatz. Es ist heiß. Zelte aufbauen und Abend essen – fertig. Horst ist hundemüde. Er hat die letzte Nacht nicht gut und sehr wenig geschlafen. Tausende von streunenden Hunden bellen die ganze Nacht fürchterlich. Ausserdem lag der letzte Campingplatz direkt an einer Strasse. Da fahren die Autos quasi durchs Zelt. Und so ist es nun gekommen dass Horst schon um 9h schlafen gegangen ist. Ich sitze hier an der Rezeption und schreibe, denn nur hier gibt eine brauchbare Internetverbindung. Ich denke, wenn ich jetzt zum Zelt zurück gehe ist Volker auch schon im Bett.

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

CAMERA

Veröffentlicht unter die Reise | 4 Kommentare

Rumänien

Gestern hatte ich ja nichts geschrieben, da das Internet sehr schlecht war. Der Tag fing gut an. Vom Campingplatz weg haben wir uns eine schön verzierte Kirche angesehen.

Schöne Streckenführung bis zum Mittag. Dann folgte eine elendig lange Fahrt durch einen Stadtdschungel bei Hitze. Unser Ziel war der Hersteller von Motorradzubehör, wie z. B. Koffer. Die Firma „Heavy Duties“ lag fast auf unserer Strecke. Und da meine Koffer und das ganze System etwas lädiert war, dachte ich wir schauen uns das an. Falls die Qualität stimmt und der Preis passt, würde ich mir neue Koffer kaufen. Es war etwas schwierig zu finden. Aber letzten Endes hat es doch geklappt. Die Jungs dort haben uns echt weitergeholfen. Ich habe neue Koffer gekauft und samt Halter gleich dort angebaut. Mit tatkräftiger Unterstützung der Angestellten. Die haben mir sogar die alten Flaschenhalter etc. an die neuen Koffer geschraubt. Der Preis war auf jeden Fall in Ordnung.

Nebenbei wurde der verbeulte Koffer von Volker gerichtet und neu abgedichtet. Mit einer geliehenen Flex hat Horst dann noch den Schnabel von Volkers Motorrad kunstvoll in Form gebracht. Die ganze Aktion hat ca. 3 Stunden gedauert. Mit neuen Koffern und einem neuen Fahrgefühl ging es dann darum einen Campingplatz zu finden. Alles gar nicht so einfach. Bei Zweien sind wir gleich wieder gefahren. Das war nix. Der Dritte bestand eigentlich nur aus einer Wiese auf der man Zelten darf.

Heute morgen früh aufgestanden und los gefahren. Die angekündigten Temperaturen versprachen einen heissen Tag. Mein Thermometer kletterte auf 36,8 Grad. Wir haben beschlossen heute nicht so weit zu fahren. Gegen Mittag haben wir wieder begonnen, Campingplätze entlang unserer Route anzufahren. Wieder mussten wir zwei Plätze ablehnen. Der dritte Platz schien uns in Ordnung zu sein und wir blieben. Also nix wie in den Schatten und kurz verschnaufen. Dann Wäsche waschen, Zelt aufbauen und kalt duschen. Jetzt geht es an die weiter Planung der nächsten Tage.

Wenn ich mir so das Land und die Leute ansehe, fühle ich mich um Jahrzehnte zurück versetzt. Auf dem Feld wird alles noch per Hand mit Sense und Rechen bearbeitet. Viele Leute sitzen einfach nur vor ihrem Haus im Schatten, die Menschen müssen das meiste zu Fuß erledigen. Die Pferdefuhrwerke kann man gar nicht mehr zählen. Kleine Kuhherden oder ein paar Ziegen werden von alten Bauern die Strasse entlang getrieben. Oberirdische Hausverkabelung ist abenteuerlich – aber mit Energiesparlampe.

Ich befürchte für mich, das es noch schlimmer wird. Z.B. Bulgarien oder auch Albanien.

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Die Zahl des Tages….

….lautet 11. Heute haben wir die Grenze zu Rumänien überfahren. Für mich ist das das 11. Land das ich auf der Tour bereist habe. Ich bin mit der Kamera am Motorrad immer noch nicht so recht zufrieden. Deshalb gibt es heute keine Bilder. Schon morgens um 9h waren wir auf der Strasse. Insgesamt sind wir heute ca 430 Km gefahren. Teilabschnitte waren echt nervig. Lange Dörfer bei rund 30 Grad sind nicht so toll. Die Landschaft hat sich wieder ein wenig geändert. Immer noch sehr landwirtschaftlich geprägt aber sehr viele Sonnenblumenfelder. Auch der Baustil der Häuser ist mir aufgefallen. Vor allem hat sich die Dachform geändert.
Eine Seite des Firstes steht ein wenig über dem Anderen.

Auch sind wieder alle Arten von Fortbewegungsmittel auf den Strassen unterwegs. Fussgänger, Radfahrer und Pferdefuhrwerke. Die Häufigkeit von verlassenen oder baufälligen Häusern hat meiner Wahrnehmung nach zu genommen. Um meine letzten Forint in Ungern los zu bekommen haben wir in einem kleinem Dorf eine Kaffeepause eingelegt. Ich glaube wir waren da das Highlight des Tages. Staunend und raunend sind unser Motorräder begutachtet worden. Horst hat das grosszügige Angebot seine GS gegen einen Roller zu tauschen dankend abgelehnt. Nebenbei konnten Volker ind ich den Start des Formel 1 Rennen in Ungarn ansehen. Nun auf dem Campingplatz angekommen erst mal etwas essen und die nächsten Tage besprechen. Morgen werden wir bei „Heavy Duties“ vorbeifahren. Sollte ich denen ein günstiges paar Koffer aus den Rippen leiern können, werde ich mir das wohl gönnen. Dann ist wieder basteln angesagt. Ansonsten müssen meine lädierten Koffer weiter durchhalten.

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Beauty-Day

Mein Persönliches Highlight des Tages:
Morgens kurz nach 6h wache ich auf und höre Gelächter aus Volkers und Horsts Richtung. Ich denke, komm ein paar Minuten noch kuscheln. Dann bin ich aufgestanden und zum Waschhaus gelaufen. Wen treffe ich dort – Horst. Der verzweifelt versucht seinen Haarschneider wieder zum Laufen zu bekommen. Die Hälfte der Haare war schon weg:-) Das sah zum schießen aus. Fast hätte ich vergessen, weshalb ich zum Waschhaus gelaufen bin. Ich könnte mich wegschmeißen. Nun den Haarschneider habe wir wieder hingekriegt. Der Entschluß steht fest. Heute sind wir alle dran. Ich habe Volker und Horst den letzten Schliff verpasst. Dann hat Horst mich tatkräftig unterstützt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:-)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Daneben gab´s schöne Strecken, viele Kurven und ne Kaffeepause:

Teile der heutigen Strecke habe ich im Beitrag „Tatra“ schon beschrieben. Wir sind fast die gleiche Strecke nur in entgegengesetzter Richtung gefahren. Deshalb habe ich auch kaum Bilder gemacht. Mit meiner Action Cam bin ich noch nicht so ganz zufrieden. Die Bedienung ist etwa anders als bei meiner alten Kamera. Aus den Fundus der Befestigungsmöglichkeiten muss ich mir etwas basteln, um die Kamera auch währen der Fahrt zu bedienen. Aber das tut dem heutigen Tag keinen Abbruch.

Veröffentlicht unter die Reise | 1 Kommentar

TATRA die 2.

Der Blick heute morgen aus dem Zelt versprach einen schönen Tag.

Doch kurze Zeit später kam wieder der obligatorische Regen. Also schon wieder das nasse Zelt abbauen und verpacken. Wie ich es hasse. Wir sind dann vom Campingplatz los unsere geplante Route gefahren. Über kleine Straßen durch Bergdörfer, oder auch etwas Größere mit viel Verkehr. Leider lässt sich das nicht immer vermeiden. Aber sonst ist heute zum Glück nichts aufregenderes passiert, als einfach nur fahren. Alle sind heute wieder auf eigener Achse unterweGS:

Und wir lächeln wieder:-)

CAMERA

CAMERA

Auch wenn die Beschallung mit Musik in einigen Dörfern etwas aus sozialistischer Zeit zu stammen scheint. Ich möchte nicht in der Nähe eines dieser Lautsprecher wohnen. Am späten Nachmittag haben wir einen kleinen aber feinen Campingplatz gefunden. Der offensichtlich in niederländischer Hand ist. Aber toll gestaltet. Naturschwimmteich, Feuerstellen und mit Handschlag vom Besitzer begrüßt. Nach einigen Arbeiten, z. B. Löten, Schrauben und Koffer mit Silikon abdichten, war für Horst und mich ein kleiner Spaziergang zum Dorfrestaurant eine Wohltat.

Volker bei seinen Restarbeiten:

Gut gesättigt wieder bei Dunkelheit mit der Beleuchtung des Mobiltelefons sind wir wieder nach „Hause“. Volker ist aufgrund seiner Knieprobleme lieber mit dem Moped gefahren. Die weiteren Aussichten sind vielversprechend. So macht das richtig Spass.

Veröffentlicht unter die Reise | 2 Kommentare

Wieder so ein Tag

Um 7:30h bin ich heute morgen aufgewacht. Volker und Horst waren das schon auf. Wir haben zusammen gefrühstückt und, nachdem es Volker wieder gut geht, uns entschlossen weiter zu fahren. Es fing natürlich wieder an zu regnen. Also musste ich das Zelt wiedermal nass einpacken. Nach dem Tankstopp gleich am Campingplatz ging es auf nasser Straße weiter. Wir waren gerade über die Grenze Tschechien/Slowakei gefahren, als Volker in einer Linkskurve, vor mir fahrend, ins Schlingern geriet. Er konnte das Motorrad nicht mehr fangen und ist im Straßengraben gelandet. Zum Glück ist ihm nichts passiert!!! Horst hatte das gar nicht mitgekriegt und fuhr weiter. Als er dann zurückkam stand eine freundlicher Mopedfahrer bei Volker und mir um uns zu helfen die GS wieder aufzurichten und aus dem Graben zu bekommen. Da waren wir gerademal 40 Km weit gekommen. Wir haben die Schäden begutachtet. Volkers Moped war in diesem Zustand nicht mehr fahrbar. Also den Abschlepper angerufen. Nach vier Stunden die wir im Wald verbrachten kam der Abschlepper und brachte Volker und seine GS zum BMW Händler. Dort haben die es geschafft die Gabel zu reparieren und den Koffer etwas auszubeulen. Frohen Mutes haben wir uns einen Campingplatz gesucht und das war es dann für heute. Alles im Kopf muss jetzt resettet werden und ab morgen wird alles besser. Die Wettervohersage verspricht Besserung und keinen Regen. Also weiter……………..

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Schon wieder Pech gehabt

Der Tag hat schon gar nicht gut angefangen. Es hat gestern Abend nur geregnet. Dann hat das schlechte Wetter kurz Luft geholt und gegen Mitternacht fing es wieder an. Wir hatte beschlossen auf diesem Campingplatz zu bleiben ist keine Option. Also bei Regen das Zelt abgebaut und los Richtung Südwesten gefahren. In Regenklamotten sind wir bis ca. 14:30h gefahren. Die Fahrt zum Campingplatz war für mich ein Desaster. Auf regennasser Straße war ich kurz unaufmerksam und habe die Straßenverwerfung in Längsrichtung nicht gesehen. Und Zack lag ich bei ca. 30-40Km/h auf der Straße. Ich bin vor dem Motorrad dahin geschlittert. Nach dem Aufstehen hab ich kurz meine Knochen gecheckt – alles in Ordnung. Volker und Horst haben mir geholfen die Maschine wieder aufzurichten. Wir haben den Koffer wieder zurecht gerückt und ein paar Sachen eingesammelt. Kurz darauf haben den CP erreicht. Nach dem Zeltaufbau habe ich mich um die Schäden gekümmert:

Beim rechten Blinker die Birne und das Glas erneuert
Den Kofferdeckel ausgebeult und erst mal mit Klebeband abgedichtet.
Den rechten Packsack mit dem Matratzenreparaturset wieder wasserdicht gemacht
Die Regenhose am rechten Schienbein geklebt.

Ein Bild und weitere Einzelheiten hat Horst hier veröffentlicht.

So nun sitzen wir hier ohne Regen und lassen den Tag ausklingen.

Veröffentlicht unter die Reise | 1 Kommentar

FlipFlop Woche ist zu Ende

Jetzt geht es wieder in die Motorradstiefel. Mit Heike zusammen habe ich mir Budapest angesehen.
Eine Woche im 4 Sternehotel mitten in der Stadt war schon schön. So konnten wir alles zu Fuß erlaufen und besichtigen. Budapest ist eine schöne, saubere und lebendige Stadt. Ein Besuch hier lohnt auf jeden Fall. Zu unserem Zeitpunkt, war die israelische Regierung zu Besuch und gleichzeitig die SchwimmWM. Einmal haben wir hautnah miterlebt, welche Maßnahmen ergriffen werden wenn die Delegation von A nach B fährt. Alle Straßen wurden gesperrt, Helikopter kreisten , ein Kamerawagen fuhr die Strecke ab (ähnlich des Googleautos) und wir durften auf dem Gehweg nicht mehr am Straßenrand stehen. Das hat uns zum Glück nur einmal getroffen.
In der Stadt gibt es unzählige Kneipen und Restaurants. Auch abseits der Touristenpfade fanden wir tolle Lokalitäten. Hier ein paar Bilder der Stadt:

Am Samstag morgen bin ich dann erst mal zum MediaMarkt gefahren und habe mir eine neue ActionCam geleistet. Ohne Bilder vom Motorrad aus – das geht gar nicht. Ich habe mir dann bei OBI noch einen 7er Inbuss gekauft um das Problem mit meinem Kugelgelenk zu lösen. Jetzt fehlt nur noch die Reparatur meines Koffers.

Weiter geht es Richtung Bratislava, Horst und Volker entgegen. Bei 35° ist das aber kein so richtiges Vergnügen. In der Donauniederung ist es heiß, trocken und kein Lüftchen weht. Ca. eine halbe Stunde vor Bratislava sehe ich eine dunkle Wolkenfront am Himmel. Als die ersten Tropfen fallen, halte ich an einer Tankstelle an und warte bis das Gewitter und der Regen aufhört. Dort stehe ich gut eine Stunde. Das schlechte Wetter ist weitergezogen und ich tue es auch. Mein Ziel ist ein Campingplatz an einem See in der Nähe der Stadt. Ich muss bei den nassen Straßen fürchterlich aufpassen. Es ist glatt wie Schmierseife. Durch die Spurrillen steht das Wasser auf der Straße. Und es schäumt seltsam, als ob wirklich Waschmittel oder Seife auf der Straße lag. Ich musste dreimal einen Umweg fahren, weil die Straßen überflutet waren. Überall Feuerwehr und Absperrungen. Na jedenfalls hab ich es bis zum Campingplatz geschafft. Aber der hat mir gar nicht gefallen. Nach einem kurzen Blick in Google habe ich einen kleinen Campingplatz ca. 40 Km nördlich von Bratislava gefunden. Und ein schöne Strecke war es außerdem. Wahrscheinlich die Hausstrecke der örtlichen Knieschleifer, so viele Motorräder die da unterwegs waren. Der Abend verlief dann ruhig, Zelt, Essen und Schlafen gehen.

Eigentlich wollte ich heute morgen los und die Stadt anschauen. Aber nun sitze ich hier am Campingplatz unter einem Zeltdach, bewaffnet mit Regenschirm und harre aus. Es donnert, blitzt und regnet. Eigentlich sitzen alle hier. Mal sehen wie das hier nun weitergeht……..

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Servicetag

Mittlerweile bin ich in Ungarn angekommen.

Gestern habe ich nur ca. 180 km geschafft. In Dömos an der Donau habe ich einen schönen Campingplatz gefunden und mich niedergelassen. Weiter ist nichts geschehen. Ein kleine Wanderung an der Donau entlang und den Tag genossen.

Heute ist Servicetag. Das heisst ich habe Zeit und kann einfach mal nichts tun. Ausser:

Wäsche waschen
Moped etwas auf Vordermann bringen
Maniküre 🙂

Leider gibt es schon wieder Schäden zu beklagen. So ist der Micro USB Anschluss in meiner ActionCam abgebrochen. Das heisst bis auf weiteres keine Bilder oder Filme vom fahrenden Motorrad aus. Dann ist auch noch der Halter des Kameragehäuses abgebrochen. Also alles in den Müll 🙁
Am Abend wollte ich meine Campinglampe ins Zelt hängen, geht das Ding nicht. Ich hab gedacht vielleicht war die Lampe während der Fahrt an. Leider blieb, trotz Batteriewechsel, das Licht aus. Ich denke die LED haben das ganze Geschüttele nicht vertragen. Ab in den Müll:-(

Wenn es so weitergeht, dann komme ich mit leeren Koffern zurück nach Hause.

Mein vorderer rechter Blinker hat sich gelöst und blinkt nur nach unten, So ist das niGS. Weiter habe ich festgestellt, das sich die Mutter des Kugelgelenkes an der unteren Gabelbrücke gelöst hat.
Beides konnte ich heute in Ruhe beheben. Reifendruck ist auch geprüft und der Ölstand passt. Nach nun 10.000km habe ich nur etwa ¼ ltr Öl nachgefüllt. Das ist doch erfreulich wenig.

Wenn Heike mir nun noch die neue Matratze mitbringt ist alles wieder in Ordnung. Ich freue mich natürlich riesig, am Montag meine Liebste in Budapest wiederzusehen. Eine ganze Woche Citytrip.

Volker und Horst: Ihr habt Zeit aufzuholen:-)

Veröffentlicht unter die Reise | Hinterlasse einen Kommentar