Tagesausflug

Nach einer erholsamen Nacht, sind wir heute morgen zur Insel Lefkada aufgebrochen. Nach den Eintrittsgeld von 70 cent pro Moped für den Tunnel, erst mal rund um die Landebahn eines Militär- und Zivilflughafens. Kurz darauf standen wir im Stau. Eine Schwimmbrücke musste erst anlegen. Wir an der Schlange vorbei und über die Brücke gefahren. Dann kämpfen wir uns durch einen Touristenort. Die Verkehrsregeln, falls es welche gibt, hab ich noch nicht ganz durchschaut. Nach einem kurzen Stop an einem Minimarket gings ab in die Berge. Eine wunderbare Landschaft. Natürlich darf eine Schotterstrecke nicht fehlen. Am Cape Lefkatas dann die Krönung. Ein atemberaubender Anblick. Das Meer zeigt sich in verschieden Farben. Steile Steinküsten bieten ein unglaublich schönes Bild. Wir machen Pause im Schatten des Leuchtturmes. Herrlich. Noch schnell einen Geocache gehoben und dann die Sachen zusammen gepackt. Zurück in Richtung Zeltlatz durch Bergdörfer auf allerkleinsten Strassen mit gefühlter Strassenbreite von 1.5m. Dazu kommen noch enge und steile Spitzkehren. Kommen wir da durch? Ja,hat alles gepasst. Ein toller Ausflugstag der mit Baden im Meer endet. Hier ein paar Eindrücke.

Und nebenbei habe ich heute mein 15.000km auf der Tour vollgemacht. Das Moped läuft. Morgen möchte ich meinen Hinterreifen erneuern. Der hat dann 17.000km drauf. Ich bin zufrieden!

Diese schöne Gottesanbeterin ist gestern Abend lustig über die Restaurantterasse gewandert.

Am Mittelmeer

Gestern morgen hatten wir uns die Felsenklöster von Meteora angesehen. Ab 9h werden die Klöster zur Besichtigung geöffnet. Gegen 8h sind wir losgefahren um uns die Felsformationen noch einmal an zu sehen. Mit Zeit und Muße bin ich durch die kurvigen Felsen gefahren um ein paar Fotos zu schiessen. Eine gigantisch schöne Landschaft. Pünktlich um 9h haben wir uns am Parkplatz getroffen. Horst und ich sind in ein Kloster gegangen. Die 4€ Eintritt fand ich angemessen.

Zurück zum Campingplatz, kurz noch einen Kaffee getrunken und unsere Sachen auf die Motorräder geladen. Dann ging es über sehr kurvige aber auch sehr schlechte Strassen durchs Gebirge. Wir hatten ja schon einiges an Tieren auf der Fahrbahn. Aber jetzt gibt es auch noch die fahrbahnkreuzende Schildkröte:-). Un vor allen, wer räumt bitte mal die Felsbrocken von der Strasse. Alles was beim Steinschlag von den Hängen rutscht, bleibt einfach liegen. Die Steine sind teilweise groß wie Fußbälle. Hinter jeder Kurve kann eine neue Überraschung lauern – Sand , Steine, Schlaglöcher, Split oder Tiere. Es heisst höllisch aufpassen.

Fast am Ende des Tages fahren wir noch eine ca. 5km Schotterstrecke. Viel loses Geröll, erst fällt meine Hinterradbremse wegen Fading aus, dann rutsche ich in den Strassengraben. Zum Glück bin ich nicht umgekippt. Volker und ich ziehen das Moped über Steine etwas nach hinten uns so komme ich wieder raus. Bei der Hitze echt anstrengend.

Die letzten Tage kurz zusammen gefasst

Bulgarien am 09.08.

Schon vor dem Mittagessen hatte wir Kurven ohne Ende. Und das auf einer sehr guten Strasse. Eine kleine Durststrecke durch ein größeres Industriegebiet und eine Stadt ging es weiter Richtung Pirin-Gebirge. Am Vacha – Stausee haben wir Mittagspause gemacht und uns gestärkt. Weiter durch kurvenreiche Täler und Berge bis nach DOSPAT. Dort zwei Campingplätze angefahren. Einer war ausgebucht und der Andere gar nicht vorhanden. Bis zum zweiten CP hatten wir ca. 10 km Schotter und Waldweg. Nach Abwägung aller Möglichkeiten haben wir uns entschlossen wild zu campen. Rund um den See stehen unheimlich viel Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile. Scheint auch niemanden zu interessieren. Wir suchen uns ein ruhiges Fleckchen und schlagen die Zelte auf. Kurz darauf bekommen wir Besuch von einer kleinen Kuhherde. Die Hirtin lenkt die Herde geschickt an uns vorbei. Nach dem Abendessen kümmern Volker und ich uns noch um meinen Seitenständer. Wir haben die ALU Vergrößerung abgebaut, und meine in Finnland gekauften Kinderpuck angeschraubt. Ob´s besser wird.

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Bulgarien / Griechenland 10.08.

Morgen haben wir die Grenze zu Griechenland überquert. Natürlich nicht ohne in Bulgarien noch einmal eine Polizeikontrolle geniessen zu dürfen. An der Grenze hatten wir etwas Wartezeit. Aber hielt sich in Grenzen. Kurz zuvor sind wir durch ein Tabakanbaugebiet gefahren. Überall wurden die Blätter getrocknet. Auf griechischer Seite ging es auf breiten und größeren Strassen weiter. Die Landschaft und auch die Häuser verändern sich. Es ist mehr Farbe im Spiel. Die Bauweise ist wieder etwas westlicher und massiver. Aber auch hier steht vieles leer. Wir kämpfen uns Km um Km voran. Den Campingplatz den wir uns ausgesucht hatten konnten wir nicht nutzen. War nur für Kinder und Pfadfinder. Alles Betteln hat nichts genutzt. Also in kurzer Entfernung eine Stelle zum Zelten gesucht und gefunden. Als wir so den Platz besichtigen, fällt mein Moped wieder um. Ohne jegliche Fremdeinwirkung. Ich hab so ne Wut gehabt. Erstmal ein Bier getrunken dann Blinker und Spiegel repariert und Zelt aufgebaut. Volker und Horst schlafen in der Hängematte. Nacht werde ich von lautem Hundgebell wach. Oh nein, ein Rudel in unserem Lager? War aber wohl ein größerer Hund. Ich bin dann wieder eingeschlafen. Nach fast 400km bei dieser Hitze waren wir alle ziemlich geschafft.

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Griechenland 11.08.

Nach der Nacht hab ich morgens festgestellt das Volker und Horst wohlauf sind. Nicht vom Hund gefressen. Unser Ziel: Durch die Berge, auf kurvigen Strassen zu den Felsenklöster von METEORA. Unterwegs steht ja immer irgend etwas auf der Strasse herum. Pferde, Kühe oder Hunde. Heute hatten wir eine Ziegenherde. Einer Hunde hat Horst richtiggehend verfolgt. Der meinige hat nach kurzer Zeit aufgegeben. Die Aussicht heute von den Bergen in das Tal war großartig. Schöne Felsformationen und weit entfernte Gebirgszüge. Leider war es sehr diesig. Bei klarer Sicht muss das toll anzusehen sein.
Sensationell waren die Felsformationen an den Klöstern. Kurvig den Berg hinab zwischen den Massiven und immer die Klöster, die auf den Felsen thronen im Blick. Aber aufgrund der Hitze haben wir zuerst den Campingplatz aufgesucht und besuchen eines der Klöster gleich morgen früh.

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Bulgarien

Heute morgen war es nun zu Ende mit Chillen und Baden. Wir sind früh aufgebrochen, waren schon 7:40h auf der Strasse. Erste Station – Tankstelle. Volker hatte im Landesinneren einen Campingplatz gefunden. Die Strecke dorthin ca. 360 km. An einem See haben wir unsere erste Kaffeepause gemacht. Und wie ímmer war die Landschaft schön, aber total vermüllt. Es ist grauenhaft das nichts, aber auch gar nichts weggeräumt wird. Selbst die Angler, die direkt am Wasser beim Müll standen scheint das nicht zu kümmern. Ist halt so. Kurz vor der Abfahrt bekamen wir noch Besuch:

Die Strassen werden immer schlechter. Schlaglöcher, wellig und Teerflicken wie gehabt. Aber meiner Meinung nach schlechter als noch in Rumänien. Generel schein es mir wesentlich mehr verfallene Häuser zu geben die leer stehen. Aber auch mehr abbruchreife Häuser die bewohnt sind, was ich noch viel schlimmer finde.
Wir fahren kilometerweit an Sonnenblumenfeldern vorbei. Auch ein kleines Weingebiet und grosse heisse Steppen durchkreuzen wir. Zur türkischen Grenze sind wir nur ca. 20 km entfernt. Den Übertitt ersparen wir uns.

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Am Campingplatz angekommen habe ich mein Zelt aufgebaut. Volker und Horst entscheiden sich für die Hängematte. Volkers Gabelsimmering ist undicht und er repariert sein Moped. Der Besitzer ist ein Engländer, der sich hier niedergelassen hat. Leider ist die Zeltwiese ohne jeglichen Schatten. Aber freundlicherweise bringt er uns gleichmal 7 Liter kühles Wasser. Danke dafür. Die kleine Tochter dreht stolz mit ihrem Kindermotorrad eine Runde. Ein aufgewecktes Kind ohne Berührungsängste.

Strandtag

Nach einer recht unruhigen Nacht bin ich gegen 7h aus dem Zelt gekrochen. Bis morgens um 3 haben Leute gefeiert, dann fuhren Autos weg, warm ind windig wars. Volker und Horst waren natürlich schon auf in hatten ihren Strandspaziergang hinter sich. Nach dem Frühstück und einer kleinen Verschnaufpause bin ich losgezogen im einen Geocache zu finden.

War ein schöner „Lost Place Cache“. Wieder zurück, gleich mal zur Abkühlung ab ins Wasser. So lassen wir den Tag mit Baden, Ausruhen und Nichtstun vorüber ziehen.

Beim Abendessen im Strandlokal eine prächtige Sicht auf den Vollmond mit partieller Mondfinsternis

Am schwarzen Meer in Bulgarien

Nach dem Frühstück einen schattigen Platz vor dem Hotel gesucht und die Motorräder beladen. Es ist schon wieder heiss. Bis zu Donaufähre war es nicht weit. Wir haben die Tickets gekauft und ca 45 min auf die Fähre gewartet. Der Kahn hatte aber wohl die beste Zeit schon hinter sich.

Aber gut, bis an das andere Ufer wird er es schon schaffen. Ein paar Meter noch bis zu Grenze und Passkontrolle

Auf bulgarische Seite sieht es nicht viel besser aus als in Rumänien. Auf den Strasseschildern stehen die Namen nun in kyrillischer und englischer Schrift. Aber die Geschäfte habe nur kyrillische Bezeichnungen. Wird eine neue Herausforderung.

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Anfangs dachte ich Oh die Strassen sind ja ganz gut. Das ging so rund 20km lang gut. Dann begannen wieder die üblichen Schlaglöcher und mit Teerflicken ausgebesserte Strassen. Besser wurde es also nicht. Aber egal. Wir haben einen Campingplatz am Meer gefunden. Vor allem Anderen schnell die Badehose angezogen und ins Wasser gesprungen – Toll. Erst danach ein paar Gedanken zum weiteren Verlauf gesammelt und die Zelte aufgebaut. Aus Platzmangel schlafe ich heute im Ersatzzelt von Horst.

Im Osten Rumäniens

Der Tag gestern war eine harte Prüfung für Mensch und Material. Ein grosser Anteil von Schotter und Gelände sollte uns heute erwarten. Morgens gut gelaunt und frohen Mutes ging es los. Die Strassen wurden wieder ein wenig schlechter. Die erste Schotterpassage war erreicht. Der Strassenbelag lässt sich auf der Karte nicht ablesen. Also weiter. Inner weiter durch die rumänischen Wälder. Nach ca. 2 Km kommen wir an eine Lichtung, und das Navi zeigt uns an wir sind neben der eigentlichen Route. Aber es gibt keinen anderen Weg. Wir müssen eine steile Wegpassage zu Fuss erkunden. OK, das geht.

Ich konnte das Video nicht kürzen, deshalb bis 0:20 sec vorspulen:-)

Nacheinander fahren wir hinab. Das geht noch ein paar mal so. Am Ende, kurz vor dem Hauptweg, werden wir doch tatsächlich von einem Graben gestoppt. Also Klappspaten raus und mit Erde und Ästen gefüllt.

Das Ergebnis der schweisstreibenden Arbeit war bereit überfahren zu werden. Aber das war uns nicht vergönnt. Plötzlich rast ein Rumäne heran zu redet ziemlich ungehalten auf uns ein. Schliesslich zeigt er Horst einen anderen Weg aus dem Wald, so das unsere „Brücke“ ungenutzt bleibt.
Weiter geht es über richtig schlechte Strassen, unterbrochen durch Schotter in Richtung Pause. Wir finden nichts geeignetes. Unter einem Baum am Strassenrand halten wir an. Mein Thermometer zeigt 38,6 Grad. Eine nette Anwohnerin gibt mit aus dem Brunnen frisches, kühles Wasser.

Es was verdrängt habe ich nach der wunderschönen Umgebung der Karpaten, wie arm doch manche Teile der Bevölkerung leben. Auf dem Land sieht es echt schlimm aus.

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Nachdem wir zwei Campingplätze angefahren hatten und da nichts aber auch gar nichts war, haben wir uns entschlossen ein Hotelzimmer zu nehmen. Zum nächsten Campingplatz war es zu weit und die Dunkelheit war nicht mehr weit. So buchten wir uns in ein **** Hotel ein. Nun gab es nur noch Dusche – Bier – Essen – Schlafen. Genau in dieser Reihenfolge.

Camping Panorama

Es sollte der heisseste Tag werden. Ich hatte morgens recht zügig meine Sachen eingepackt um mal nicht hinterher zu hängen. Dann haben wir beschlossen wieder einen Tag Pause zu machen. OK, falsche Entscheidung von mir. Naja, alles wieder raus. Rumhängen – Sonnen- Nichtstun.
Nur Horst und ich sind dann einkaufen gefahren. Auf dem Hinweg haben wir zwei Geocaches angefahren aber leider nichts gefunden. Das waren die Highlights des Tages.