Transalpina und Transfagarasan

Ich versuche mal die letzten zwei Tage zusammen zu fassen. Vom Campingplatz weg, sind wir zuerst mal einkaufen gegangen. Unsere Tour sollte uns über die berühmte Transalpina führen. Die Strecke war mit ca. 266 Km geplant. Vorher war tanken angesagt. Horst voraus, und denke wieso fährt er an der Tanke vorbei? Na egal, ein wenig … „Transalpina und Transfagarasan“ weiterlesen

Ich versuche mal die letzten zwei Tage zusammen zu fassen. Vom Campingplatz weg, sind wir zuerst mal einkaufen gegangen. Unsere Tour sollte uns über die berühmte Transalpina führen. Die Strecke war mit ca. 266 Km geplant. Vorher war tanken angesagt. Horst voraus, und denke wieso fährt er an der Tanke vorbei? Na egal, ein wenig hab ich noch drin. Volker hat eine schöne Strecke zum Einstieg in die Transalpina gefunden. Also durch ein wunderschönes Tal immer dem Ziel entgegen. Und es kommt wie es kommen muss, meine Tankleuchte geht an. Ein Blick auf Navi, bald kommt eine Tanke. Wir kommen an der Tankstelle an, aber da gibt es wohl schon lange nichts mehr. Auch Volker Lampe leuchtet schon. Also weiter. Auch an der nächsten Tanke gabs niGS. So was nun. Ein netter Bewohner zeigt uns an, nur kurz über die Brücke fahren da gibt es Benzin. Oh was für ein Glück, denn sonst wäre es eng geworden. Wir also alle Moppeds vollgetankt. Aber hier ist leider nur Barzahlung möglich. Horst geht erst mal zum Bankautomat und holt Geld. Rechnung bezahlen und los. Die Fahrt war sensationell. Landschaftlich wunderschön schraubt sich die Strasse auf über 2000m hinauf. Viele Kurven und Kehren machen total Spass. Fast am Gipfel, abseits der Touristen machen Rast, geniessen die Aussicht und ruhen uns aus. Leider ist überall Müll. Das fällt besonders auf, Müll wohin man schaut. Auf dem Weg zum Campingplatz sind wir an einem riesigem Kohlekraftwerk vorbeigefahren. Drei große Schornsteine, wovon einer übelst gequalmt hat und zehn große Kühltürme ragen in den Himmel.

Zurück auf der Teerstrasse geben Volker und Horst gas. Aber heute ist doch mehr Betrieb. Am Gipfel stehen Souvenierläden, Verkaufstände und links und rechts der engen Strasse parkende Autos. Mächtig was los – viele Touristen. Bergab geht es wieder flott voran. Das Tal sieht diesig und heiß aus. Die Strasse wird schlechter. Kilometerlang ist der Teer für Ausbesserungsarbeiten ausgefräst. Ohne jegliche Kennzeichnung müssen wir höllisch aufpassen. Gleich daran anschließend wieder Schlaglöcher ohne Ende. Ich kann kaum den Blick von der Strasse lassen. Einmal kurz in die Landschaft geschaut – uns Zack durchs Schlagloch gebügelt. Genauso verhält es sich mit den Pferdeäpfel auf der Strasse. Da muss man aufpassen das man nicht in einer Kurve plötzlich ausrutscht. Wir habe uns aus der Ferne noch das „Castell BASNOV“ und das „Draculaschloss“ in BRAN angesehen. Aber um abzusteigen und hinzugehen, ist es einerseits zu heiß, und andererseits zu viele Menschenmassen.

Am heutigen Tag warten wir zuerst tanken dann einkaufen:-). Unsere nächste Herausforderung: die Transfagarasan. Los ging es morgens um ca. 9h. Die Strassen waren noch recht frei und so erreichen wir zügig die geplante Route. Am Stausee „Osa Mica“ entscheiden wir uns für die wenig befahren Weststrasse. Durch einen kurzen Tunnel geht es ab in den Wald. Ungefähr 20 Km Offroad. Ich habe das Gefühl, mit den neuen Koffern fährt sich mein Motorrad wesentlich stabiler und einfacher. Der Belag wechselt von Schotter zu Waldboden mit gelegentlichen Wasserlöchern. Aber es macht richtig Spass. Eine kleine Kaffeepause im Wald auf etwa halber Strecke lässt uns neue Kraft tanken.

Angepeilt war der „Panorama-Campingplatz“. Einmal falsch abgebogen und eine kurze Strecke über Schotter gefahren. Horst hält an und meint: Dieser Weg führt nirgendwo hin. Also umdrehen. Volker hat die Strecke auf seinem Smartphone und lotst uns zu besagtem Campingplatz. Es ist heiß. Zelte aufbauen und Abend essen – fertig. Horst ist hundemüde. Er hat die letzte Nacht nicht gut und sehr wenig geschlafen. Tausende von streunenden Hunden bellen die ganze Nacht fürchterlich. Ausserdem lag der letzte Campingplatz direkt an einer Strasse. Da fahren die Autos quasi durchs Zelt. Und so ist es nun gekommen dass Horst schon um 9h schlafen gegangen ist. Ich sitze hier an der Rezeption und schreibe, denn nur hier gibt eine brauchbare Internetverbindung. Ich denke, wenn ich jetzt zum Zelt zurück gehe ist Volker auch schon im Bett.

Rumänien

Gestern hatte ich ja nichts geschrieben, da das Internet sehr schlecht war. Der Tag fing gut an. Vom Campingplatz weg haben wir uns eine schön verzierte Kirche angesehen. Schöne Streckenführung bis zum Mittag. Dann folgte eine elendig lange Fahrt durch einen Stadtdschungel bei Hitze. Unser Ziel war der Hersteller von Motorradzubehör, wie z. B. Koffer. … „Rumänien“ weiterlesen

Gestern hatte ich ja nichts geschrieben, da das Internet sehr schlecht war. Der Tag fing gut an. Vom Campingplatz weg haben wir uns eine schön verzierte Kirche angesehen.

Schöne Streckenführung bis zum Mittag. Dann folgte eine elendig lange Fahrt durch einen Stadtdschungel bei Hitze. Unser Ziel war der Hersteller von Motorradzubehör, wie z. B. Koffer. Die Firma „Heavy Duties“ lag fast auf unserer Strecke. Und da meine Koffer und das ganze System etwas lädiert war, dachte ich wir schauen uns das an. Falls die Qualität stimmt und der Preis passt, würde ich mir neue Koffer kaufen. Es war etwas schwierig zu finden. Aber letzten Endes hat es doch geklappt. Die Jungs dort haben uns echt weitergeholfen. Ich habe neue Koffer gekauft und samt Halter gleich dort angebaut. Mit tatkräftiger Unterstützung der Angestellten. Die haben mir sogar die alten Flaschenhalter etc. an die neuen Koffer geschraubt. Der Preis war auf jeden Fall in Ordnung.

Nebenbei wurde der verbeulte Koffer von Volker gerichtet und neu abgedichtet. Mit einer geliehenen Flex hat Horst dann noch den Schnabel von Volkers Motorrad kunstvoll in Form gebracht. Die ganze Aktion hat ca. 3 Stunden gedauert. Mit neuen Koffern und einem neuen Fahrgefühl ging es dann darum einen Campingplatz zu finden. Alles gar nicht so einfach. Bei Zweien sind wir gleich wieder gefahren. Das war nix. Der Dritte bestand eigentlich nur aus einer Wiese auf der man Zelten darf.

Heute morgen früh aufgestanden und los gefahren. Die angekündigten Temperaturen versprachen einen heissen Tag. Mein Thermometer kletterte auf 36,8 Grad. Wir haben beschlossen heute nicht so weit zu fahren. Gegen Mittag haben wir wieder begonnen, Campingplätze entlang unserer Route anzufahren. Wieder mussten wir zwei Plätze ablehnen. Der dritte Platz schien uns in Ordnung zu sein und wir blieben. Also nix wie in den Schatten und kurz verschnaufen. Dann Wäsche waschen, Zelt aufbauen und kalt duschen. Jetzt geht es an die weiter Planung der nächsten Tage.

Wenn ich mir so das Land und die Leute ansehe, fühle ich mich um Jahrzehnte zurück versetzt. Auf dem Feld wird alles noch per Hand mit Sense und Rechen bearbeitet. Viele Leute sitzen einfach nur vor ihrem Haus im Schatten, die Menschen müssen das meiste zu Fuß erledigen. Die Pferdefuhrwerke kann man gar nicht mehr zählen. Kleine Kuhherden oder ein paar Ziegen werden von alten Bauern die Strasse entlang getrieben. Oberirdische Hausverkabelung ist abenteuerlich – aber mit Energiesparlampe.

Ich befürchte für mich, das es noch schlimmer wird z.B. Bulgarien oder auch Albanien.

Die Zahl des Tages….

….lautet 11. Heute haben wir die Grenze zu Rumänien überfahren. Für mich ist das das 11. Land das ich auf der Tour bereist habe. Ich bin mit der Kamera am Motorrad immer noch nicht so recht zufrieden. Deshalb gibt es heute keine Bilder. Schon morgens um 9h waren wir auf der Strasse. Insgesamt sind wir … „Die Zahl des Tages….“ weiterlesen

….lautet 11. Heute haben wir die Grenze zu Rumänien überfahren. Für mich ist das das 11. Land das ich auf der Tour bereist habe. Ich bin mit der Kamera am Motorrad immer noch nicht so recht zufrieden. Deshalb gibt es heute keine Bilder. Schon morgens um 9h waren wir auf der Strasse. Insgesamt sind wir heute ca 430 Km gefahren. Teilabschnitte waren echt nervig. Lange Dörfer bei rund 30 Grad sind nicht so toll. Die Landschaft hat sich wieder ein wenig geändert. Immer noch sehr landwirtschaftlich geprägt aber sehr viele Sonnenblumenfelder. Auch der Baustil der Häuser ist mir aufgefallen. Vor allem hat sich die Dachform geändert.
Eine Seite des Firstes steht ein wenig über dem Anderen.

 

 

Auch sind wieder alle Arten von Fortbewegungsmitteln auf den Strassen unterwegs. Fussgänger, Radfahrer und Pferdefuhrwerke. Die Häufigkeit von verlassenen oder baufälligen Häusern hat meiner Wahrnehmung nach zu genommen. Um meine letzten Forint in Ungern los zu bekommen haben wir in einem kleinem Dorf eine Kaffeepause eingelegt. Ich glaube wir waren da das Highlight des Tages. Staunend und raunend sind unser Motorräder begutachtet worden. Horst hat das grosszügige Angebot seine GS gegen einen Roller zu tauschen dankend abgelehnt. Nebenbei konnten Volker ind ich den Start des Formel 1 Rennen in Ungarn ansehen. Nun auf dem Campingplatz angekommen erst mal etwas essen und die nächsten Tage besprechen. Morgen werden wir bei „Heavy Duties“ vorbeifahren. Sollte ich denen ein günstiges paar Koffer aus den Rippen leiern können, werde ich mir das wohl gönnen. Dann ist wieder basteln angesagt. Ansonsten müssen meine lädierten Koffer weiter durchhalten.

Beauty-Day

Mein Persönliches Highlight des Tages: Morgens kurz nach 6h wache ich auf und höre Gelächter aus Volkers und Horsts Richtung. Ich denke, komm ein paar Minuten noch kuscheln. Dann bin ich aufgestanden und zum Waschhaus gelaufen. Wen treffe ich dort – Horst. Der verzweifelt versucht seinen Haarschneider wieder zum Laufen zu bekommen. Die Hälfte der … „Beauty-Day“ weiterlesen

Mein Persönliches Highlight des Tages:
Morgens kurz nach 6h wache ich auf und höre Gelächter aus Volkers und Horsts Richtung. Ich denke, komm ein paar Minuten noch kuscheln. Dann bin ich aufgestanden und zum Waschhaus gelaufen. Wen treffe ich dort – Horst. Der verzweifelt versucht seinen Haarschneider wieder zum Laufen zu bekommen. Die Hälfte der Haare war schon weg:-) Das sah zum schießen aus. Fast hätte ich vergessen, weshalb ich zum Waschhaus gelaufen bin. Ich könnte mich wegschmeißen. Nun den Haarschneider habe wir wieder hingekriegt. Der Entschluß steht fest. Heute sind wir alle dran. Ich habe Volker und Horst den letzten Schliff verpasst. Dann hat Horst mich tatkräftig unterstützt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:-)

Daneben gab´s schöne Strecken, viele Kurven und ne Kaffeepause:

Teile der heutigen Strecke habe ich im Beitrag „Tatra“ schon beschrieben. Wir sind fast die gleiche Strecke nur in entgegengesetzter Richtung gefahren. Deshalb habe ich auch kaum Bilder gemacht. Mit meiner Action Cam bin ich noch nicht so ganz zufrieden. Die Bedienung ist etwa anders als bei meiner alten Kamera. Aus den Fundus der Befestigungsmöglichkeiten muss ich mir etwas basteln, um die Kamera auch währen der Fahrt zu bedienen. Aber das tut dem heutigen Tag keinen Abbruch.

TATRA die 2.

Der Blick heute morgen aus dem Zelt versprach einen schönen Tag. Doch kurze Zeit später kam wieder der obligatorische Regen. Also schon wieder das nasse Zelt abbauen und verpacken. Wie ich es hasse. Wir sind dann vom Campingplatz los unsere geplante Route gefahren. Über kleine Straßen durch Bergdörfer, oder auch etwas Größere mit viel Verkehr. … „TATRA die 2.“ weiterlesen

Der Blick heute morgen aus dem Zelt versprach einen schönen Tag.

Doch kurze Zeit später kam wieder der obligatorische Regen. Also schon wieder das nasse Zelt abbauen und verpacken. Wie ich es hasse. Wir sind dann vom Campingplatz los unsere geplante Route gefahren. Über kleine Straßen durch Bergdörfer, oder auch etwas Größere mit viel Verkehr. Leider lässt sich das nicht immer vermeiden. Aber sonst ist heute zum Glück nichts aufregenderes passiert, als einfach nur fahren. Alle sind heute wieder auf eigener Achse unterweGS:

Und wir lächeln wieder:-)

Auch wenn die Beschallung mit Musik in einigen Dörfern etwas aus sozialistischer Zeit zu stammen scheint. Ich möchte nicht in der Nähe eines dieser Lautsprecher wohnen. Am späten Nachmittag haben wir einen kleinen aber feinen Campingplatz gefunden. Der offensichtlich in niederländischer Hand ist. Aber toll gestaltet. Naturschwimmteich, Feuerstellen und mit Handschlag vom Besitzer begrüßt. Nach einigen Arbeiten, z. B. Löten, Schrauben und Koffer mit Silikon abdichten, war für Horst und mich ein kleiner Spaziergang zum Dorfrestaurant eine Wohltat.

Gut gesättigt wieder bei Dunkelheit mit der Beleuchtung des Mobiltelefons sind wir wieder nach „Hause“. Volker ist aufgrund seiner Knieprobleme lieber mit dem Moped gefahren. Die weiteren Aussichten sind vielversprechend. So macht das richtig Spass.

Wieder so ein Tag

Um 7:30h bin ich heute morgen aufgewacht. Volker und Horst waren das schon auf. Wir haben zusammen gefrühstückt und, nachdem es Volker wieder gut geht, uns entschlossen weiter zu fahren. Es fing natürlich wieder an zu regnen. Also musste ich das Zelt wiedermal nass einpacken. Nach dem Tankstopp gleich am Campingplatz ging es auf nasser … „Wieder so ein Tag“ weiterlesen

Um 7:30h bin ich heute morgen aufgewacht. Volker und Horst waren das schon auf. Wir haben zusammen gefrühstückt und, nachdem es Volker wieder gut geht, uns entschlossen weiter zu fahren. Es fing natürlich wieder an zu regnen. Also musste ich das Zelt wiedermal nass einpacken. Nach dem Tankstopp gleich am Campingplatz ging es auf nasser Straße weiter. Wir waren gerade über die Grenze Tschechien/Slowakei gefahren, als Volker in einer Linkskurve, vor mir fahrend, ins Schlingern geriet. Er konnte das Motorrad nicht mehr fangen und ist im Straßengraben gelandet. Zum Glück ist ihm nichts passiert!!! Horst hatte das gar nicht mitgekriegt und fuhr weiter. Als er dann zurückkam stand eine freundlicher Mopedfahrer bei Volker und mir um uns zu helfen die GS wieder aufzurichten und aus dem Graben zu bekommen. Da waren wir gerademal 40 Km weit gekommen. Wir haben die Schäden begutachtet. Volkers Moped war in diesem Zustand nicht mehr fahrbar. Also den Abschlepper angerufen. Nach vier Stunden die wir im Wald verbrachten kam der Abschlepper und brachte Volker und seine GS zum BMW Händler. Dort haben die es geschafft die Gabel zu reparieren und den Koffer etwas auszubeulen. Frohen Mutes haben wir uns einen Campingplatz gesucht und das war es dann für heute. Alles im Kopf muss jetzt resettet werden und ab morgen wird alles besser. Die Wettervohersage verspricht Besserung und keinen Regen. Also weiter……………..

Schon wieder Pech gehabt

Der Tag hat schon gar nicht gut angefangen. Es hat gestern Abend nur geregnet. Dann hat das schlechte Wetter kurz Luft geholt und gegen Mitternacht fing es wieder an. Wir hatte beschlossen auf diesem Campingplatz zu bleiben ist keine Option. Also bei Regen das Zelt abgebaut und los Richtung Südwesten gefahren. In Regenklamotten sind wir … „Schon wieder Pech gehabt“ weiterlesen

Der Tag hat schon gar nicht gut angefangen. Es hat gestern Abend nur geregnet. Dann hat das schlechte Wetter kurz Luft geholt und gegen Mitternacht fing es wieder an. Wir hatte beschlossen auf diesem Campingplatz zu bleiben ist keine Option. Also bei Regen das Zelt abgebaut und los Richtung Südwesten gefahren. In Regenklamotten sind wir bis ca. 14:30h gefahren. Die Fahrt zum Campingplatz war für mich ein Desaster. Auf regennasser Straße war ich kurz unaufmerksam und habe die Straßenverwerfung in Längsrichtung nicht gesehen. Und Zack lag ich bei ca. 30-40Km/h auf der Straße. Ich bin vor dem Motorrad dahin geschlittert. Nach dem Aufstehen hab ich kurz meine Knochen gecheckt – alles in Ordnung. Volker und Horst haben mir geholfen die Maschine wieder aufzurichten. Wir haben den Koffer wieder zurecht gerückt und ein paar Sachen eingesammelt. Kurz darauf haben den CP erreicht. Nach dem Zeltaufbau habe ich mich um die Schäden gekümmert:

Beim rechten Blinker die Birne und das Glas erneuert
Den Kofferdeckel ausgebeult und erst mal mit Klebeband abgedichtet.
Den rechten Packsack mit dem Matratzenreparaturset wieder wasserdicht gemacht
Die Regenhose am rechten Schienbein geklebt.

Ein Bild und weitere Einzelheiten hat Horst hier veröffentlicht.

So nun sitzen wir hier ohne Regen und lassen den Tag ausklingen.

FlipFlop Woche ist zu Ende

Jetzt geht es wieder in die Motorradstiefel. Mit Heike zusammen habe ich mir Budapest angesehen. Eine Woche im 4 Sternehotel mitten in der Stadt war schon schön. So konnten wir alles zu Fuß erlaufen und besichtigen. Budapest ist eine schöne, saubere und lebendige Stadt. Ein Besuch hier lohnt auf jeden Fall. Zu unserem Zeitpunkt, war … „FlipFlop Woche ist zu Ende“ weiterlesen

Jetzt geht es wieder in die Motorradstiefel. Mit Heike zusammen habe ich mir Budapest angesehen.
Eine Woche im 4 Sternehotel mitten in der Stadt war schon schön. So konnten wir alles zu Fuß erlaufen und besichtigen. Budapest ist eine schöne, saubere und lebendige Stadt. Ein Besuch hier lohnt auf jeden Fall. Zu unserem Zeitpunkt, war die israelische Regierung zu Besuch und gleichzeitig die SchwimmWM. Einmal haben wir hautnah miterlebt, welche Maßnahmen ergriffen werden wenn die Delegation von A nach B fährt. Alle Straßen wurden gesperrt, Helikopter kreisten , ein Kamerawagen fuhr die Strecke ab (ähnlich des Googleautos) und wir durften auf dem Gehweg nicht mehr am Straßenrand stehen. Das hat uns zum Glück nur einmal getroffen.
In der Stadt gibt es unzählige Kneipen und Restaurants. Auch abseits der Touristenpfade fanden wir tolle Lokalitäten. Hier ein paar Bilder der Stadt:

Am Samstag morgen bin ich dann erst mal zum MediaMarkt gefahren und habe mir eine neue ActionCam geleistet. Ohne Bilder vom Motorrad aus – das geht gar nicht. Ich habe mir dann bei OBI noch einen 7er Inbuss gekauft um das Problem mit meinem Kugelgelenk zu lösen. Jetzt fehlt nur noch die Reparatur meines Koffers.

Weiter geht es Richtung Bratislava, Horst und Volker entgegen. Bei 35° ist das aber kein so richtiges Vergnügen. In der Donauniederung ist es heiß, trocken und kein Lüftchen weht. Ca. eine halbe Stunde vor Bratislava sehe ich eine dunkle Wolkenfront am Himmel. Als die ersten Tropfen fallen, halte ich an einer Tankstelle an und warte bis das Gewitter und der Regen aufhört. Dort stehe ich gut eine Stunde. Das schlechte Wetter ist weitergezogen und ich tue es auch. Mein Ziel ist ein Campingplatz an einem See in der Nähe der Stadt. Ich muss bei den nassen Straßen fürchterlich aufpassen. Es ist glatt wie Schmierseife. Durch die Spurrillen steht das Wasser auf der Straße. Und es schäumt seltsam, als ob wirklich Waschmittel oder Seife auf der Straße lag. Ich musste dreimal einen Umweg fahren, weil die Straßen überflutet waren. Überall Feuerwehr und Absperrungen. Na jedenfalls hab ich es bis zum Campingplatz geschafft. Aber der hat mir gar nicht gefallen. Nach einem kurzen Blick in Google habe ich einen kleinen Campingplatz ca. 40 Km nördlich von Bratislava gefunden. Und ein schöne Strecke war es außerdem. Wahrscheinlich die Hausstrecke der örtlichen Knieschleifer, so viele Motorräder die da unterwegs waren. Der Abend verlief dann ruhig, Zelt, Essen und Schlafen gehen.

Eigentlich wollte ich heute morgen los und die Stadt anschauen. Aber nun sitze ich hier am Campingplatz unter einem Zeltdach, bewaffnet mit Regenschirm und harre aus. Es donnert, blitzt und regnet. Eigentlich sitzen alle hier. Mal sehen wie das hier nun weitergeht……..

Servicetag

Mittlerweile bin ich in Ungarn angekommen. Gestern habe ich nur ca. 180 km geschafft. In Dömos an der Donau habe ich einen schönen Campingplatz gefunden und mich niedergelassen. Weiter ist nichts geschehen. Ein kleine Wanderung an der Donau entlang und den Tag genossen. Heute ist Servicetag. Das heisst ich habe Zeit und kann einfach mal … „Servicetag“ weiterlesen

Mittlerweile bin ich in Ungarn angekommen.

Gestern habe ich nur ca. 180 km geschafft. In Dömos an der Donau habe ich einen schönen Campingplatz gefunden und mich niedergelassen. Weiter ist nichts geschehen. Ein kleine Wanderung an der Donau entlang und den Tag genossen.

Heute ist Servicetag. Das heisst ich habe Zeit und kann einfach mal nichts tun. Ausser:

Wäsche waschen
Moped etwas auf Vordermann bringen
Maniküre 🙂

Leider gibt es schon wieder Schäden zu beklagen. So ist der Micro USB Anschluss in meiner ActionCam abgebrochen. Das heisst bis auf weiteres keine Bilder oder Filme vom fahrenden Motorrad aus. Dann ist auch noch der Halter des Kameragehäuses abgebrochen. Also alles in den Müll 🙁
Am Abend wollte ich meine Campinglampe ins Zelt hängen, geht das Ding nicht. Ich hab gedacht vielleicht war die Lampe während der Fahrt an. Leider blieb, trotz Batteriewechsel, das Licht aus. Ich denke die LED haben das ganze Geschüttele nicht vertragen. Ab in den Müll:-(

Wenn es so weitergeht, dann komme ich mit leeren Koffern zurück nach Hause.

Mein vorderer rechter Blinker hat sich gelöst und blinkt nur nach unten, So ist das niGS. Weiter habe ich festgestellt, das sich die Mutter des Kugelgelenkes an der unteren Gabelbrücke gelöst hat.
Beides konnte ich heute in Ruhe beheben. Reifendruck ist auch geprüft und der Ölstand passt. Nach nun 10.000km habe ich nur etwa ¼ ltr Öl nachgefüllt. Das ist doch erfreulich wenig.

Wenn Heike mir nun noch die neue Matratze mitbringt ist alles wieder in Ordnung. Ich freue mich natürlich riesig, am Montag meine Liebste in Budapest wiederzusehen. Eine ganze Woche Citytrip.

Volker und Horst: Ihr habt Zeit aufzuholen:-)

Thementag

Heute wollte ich eigentlich die Eishöhle besuchen. Ich bin am Morgen losgefahren und schon begann ein wunderbarer Tag. Mir ist noch ganz schwindelig. Über kleine Strassen ging es schon früh los in die Hohe Tatra. Eine wirklich schöne Landschaft. Geprägt von Landwirtschaft, kleinen Dörfern und vielen alten verfallenen Industrieanlagen. An der Eishöhle angekommen war ich … „Thementag“ weiterlesen

Heute wollte ich eigentlich die Eishöhle besuchen. Ich bin am Morgen losgefahren und schon begann ein wunderbarer Tag. Mir ist noch ganz schwindelig. Über kleine Strassen ging es schon früh los in die Hohe Tatra. Eine wirklich schöne Landschaft. Geprägt von Landwirtschaft, kleinen Dörfern und vielen alten verfallenen Industrieanlagen.

An der Eishöhle angekommen war ich doch erstaunt, 6€ sollte ich für einen Parkplatz bezahlen. Also hab ich mir ein anderes Plätzchen gesucht. Am Eingang zu Höhle habe ich entziffert, das die Führung ca 40min dauert. Ich habe jemanden der vorhergehenden Gruppe gefragt, ob es lohnend ist die Höhle zu besuchen. Die Antwort war ernüchternd – Es ist kaum Eis in der Höhle, alle weg geschmolzen und nur einige Haufen Eis lagen herum. Also nix mit Eishöhle. Dann bin ich zur Höhle der Freiheit gefahren. die lag nicht sehr weit weg. Hier das gleiche Parkplatzspiel. Auch hier hab ich letztendlich auf einen Besuch verzichtet. Führung erst in zwei Stunden und nur auf Slowakisch.

Na macht niGS. Ich bin dann weiter durch die Lande gefahren und habe eben eine Burgentour draus gemacht. Die Tour war echt toll. Den ganzen Tag nur Kurven. Kaum Verkehr und überwiegen gute Strassen.

Doch Obacht, immer auf die kleinen Schlaglöcher achten -:)

So gings den ganzen Tag: