CEE Landstromstecker

So weiter geht´s:-)

Das erste Loch ist gesetzt. Ich habe meinen Blechknabberer angesetzt und die Öffnung für Die Landstromdose geknabbert. Danach natürlich die Kanten mit Rostschutzfarbe behandelt und das Ding dran geschraubt. Innen habe ich noch eine kleine Holzverstärkung mit angebracht, da ja von außen doch immer wieder eine mechanische Kraft wirkt. Davon erhoffe ich mir mehr Stabilität.

Unter die Öffnung eine kleine Plastiktüte geklebt. Da sind alle Späne sehr schön reingefallen:-)

So sieht das Ganze dann von außen aus.

Das ist mein Blechknabberer

Hier ist der Kabberer im Akkuschrauber eingespannt

So knabbert er. Die Kante wird sehr sauber.

Standheizung

Heute ist auch noch unsere Standheizung gekommen .  Entschieden habe ich mich für eine Diesel-Luftheizung von PLANAR. Das Modell „Planar 44d-12“ hat 4Kw Heizleistung und wird auf dem Kraftstofftank gespeist.

Letzte Woche war es soweit. Der Einbau kann beginnen. Am Anfang stand das Einbauloch. Der Einfachheit halber habe ich mir bei „Tigerexped“ einen Einbauflansch bestellt. Somit musste ich nur ein großes Loch in den Boden schneiden.

Den Diesel nehme ich direkt mittels Tankentnehmer aus dem Tank.

So ist die Heizung eingebaut und nach ca 5 Versuchen ist die angesprungen und läuft. Es wurde mollig warm. Ich habe die Heizung so ca 3 Stunden laufen gelassen. Alles bestens. Am nächsten Tag habe ich den Versuch nochmal unternommen, und die Heizung lief 🙂

Bordbatterien und Inverter

Zur Versorgung des Wohnraumes habe ich zwei Gel Batterien eingeplant. Dazu einen 4in1 Inverter, der die Batterien auf verschiedene Wege lädt.

  • einmal über Landstrom,
  • einmal über die Solaranlage
  • und über ein Trennrelais durch die Lichtmaschine währen der Fahrt.

Meine Ausstattung sieht nun so aus:

  • 1 x ECTIVE SSI152 4in1 Sinus-Inverter 1500W/12V Sinus-Wechselrichter mit MPPT Solarladeregler, Ladegerät und NVS
  • 1 x ECTIVE K04 Fernbedienung mit Ladestandsanzeige für Wechselrichter  1 14,90
  • 2 x ECTIVE EDC100 Deep Cycle GEL 100Ah

Weiterhin hat der Inverter eine Vorrangschaltung eingebaut. Das heißt, sobald Landstrom angeschlossen ist, schaltet der Inverter auf Bypass.

Meine Kabelverlegung in Vorbereitung:

Leerrohre verlegt

Hier ist das Pluskabel von der Starterbatterie zum Trennrelais. Da ist auch auf Starterbatterieseite und Wohnraumbatterieseite je eine Sicherung verbaut.

Stromkabel zum Trennrelais

Die elektrischen Einbauten sind noch nicht final befestigt. Nur zu Planungszwecken in den Kasten gestellt. Ich muss ja erst mal schauen ob alles so passt wie ich ich es geplant hatte. Bis jetzt sieht es sehr gut aus. Das Trennrelais steuere ich über einen eigenen Schalter im Armaturenbrett. Ich kann dann selbst entscheiden wann die Batterien im Wohnraum geladen werden. Da ich den Wagen auch im Alltag nutze, macht es bei Kurzstrecken keinen Sinn die Batterien hinten zu laden. Bei länger Strecken schalte ich einfach das Trennrelais zu und lade die Wohnraumbatterien.

Sitze umrüsten

Da die beiden vorderen Sitze teil unseres Wohnraumkonzeptes sind, sollen sie drehbar sein. Dazu habe ich mir Drehkonsolen von AGUTI gekauft. Zeitgleich die niedrigen Sitzgestelle. Die Drehkonsolen bauen ca. 3cm in der Höhe auf. Diese 3cm gleichen die niedrigen Sitzgestelle wieder aus. So ändert sich die Sitzhöhe nicht. Bei den Drehkonsolen ist der Drehpunkt außermittig, das heißt sie liegen mehr zur Mitte und mehr nach hinten. Das hat den Vorteil, der Sitz berührt beim Drehen die Türverkleidung nicht. Gleichzeitig mit den Konsolen habe ich die Sitze mit einer Sitzheizung nachgerüstet. Das Set pro Sitz besteht aus zwei Carbonheizflächen, Relais und zweistufigem Schalter. Angeschlossen sind die Heizungen an Zündungsplus. Nicht das vergessen wird die Heizungen aus zuschalten und die Starterbatterie ist leer.

Rückfahrkamera

Jeden Tag geben sich nun die Paketdienste die Klinke in die Hand. Ich kenne sie alle – dpd, DHL, Hermes und GLS. So langsam trudeln meine bestellten Sachen ein. Das Erste was sein musste, war eine Rückfahrkamera. In Verbindung mit der Kamera habe ich mir auch gleich ein Autoradio gegönnt. Es ist ein PIONEER MVH-AV290BT geworden. Er hat alles was ich brauche. Radio, Bluetooth-Audio, Bluetooth-Telefon, Aux, USB und eben eine Kameraansteuerung. CD Laufwerk braucht heute kein Mensch mehr.

Die dritte Bremsleuchte habe ich einfach gegen die Kamera ausgetauscht. Einen extra Monitor konnte ich mir durch das Radio sparen. Außerdem kann ich die Kamera zu jeder Zeit über das Radio anschalten. Zum Beispiel um die Fahrräder auf dem Träger zu kontrollieren.

Kastenwagen dämmen

So endlich ist es soweit. Die Arbeit am Ducato ht begonnen. Erst habe ich mir einen Überblick verschafft und das Auto ausgeräumt. Danach gründlich gereinigt. Der Boden und das Dach sind beklebt mit einer speziellen Butylmatte mit der Dicke von 3mm, welche zusätzlich mit einer dicken Schicht Aluminium bedeckt ist. Es ist ein perfekter Schutz gegen jeglichen Lärm von draußen und verhindert das Eindringen von Wärme in das Fahrzeug. Die Wände sind bedeckt mit einen Gummischaum der Dicke 12mm und zusätzlich mit einer Aluminiumfolie, die für akustische Abschirmung verwendet wird. Danach kommt noch ein Lage Armaflex 19mm drüber.

Wie alles begann

So, nun ist es soweit. Wir haben uns einen Kastenwagen gekauft. In den nächsten Monaten wird dieser KaWa um- / ausgebaut um eine Wohnmobilzulassung zu erhalten.

3.0 ltr Hubraum, 177PS, Automatik, Klima, Tempomat, AHK, Einzelsitze…………:-)

Wie es dazu kam:

Nach jahrelanger Abstinenz vom Campen, sind wir 2016 wieder auf den Geschmack gekommen. Um das Ganze auszutesten habe wir unseren Signum „umfunktioniert“.

2 Wochen Toskana und Gardasee haben soviel Spass gemacht das der Entschluss reifte so wollen wir weiterhin Urlaub machen.

Er reifte der Gedanke einen Minivan oder Hochdachkombi für unsere Zwecke auszubauen.

Im Oktober 2017 haben wir uns eine Wohnmobil (Sprinter) in Portugal geliehen und sind 2 Wochen durchs Land gefahren. Da konnten wir gut testen, was wir brauchen und was nicht. Das war eine schöne Zeit frei zu stehen und tun und lassen was man möchte.

Nach reiflicher Überlegung und immer größer werdenden Fahrzeuge sind wir dann beim FIAT Ducato gelandet. Da wir nur zu zweit in diesem Mobil reisen werden, haben wir uns für die Größe L4H2 entschieden. Darin sollen Längsbetten, ein Schrank, eine kleine Küche und ein Notsitzplatz eingebaut werden. Die beiden vorderen Sitz werden drehbar gemacht und bei schlechtem Wetter in den Wohnraum integriert. Das ist unser Grundrissplan:

Mal sehen wie sich das realisieren lässt. Geplante weitere Ausstattung sind:

200W Photovoltaik

Standheizung

Dachhauben

Markise

Das sollte für Wochenendtrips und kleine Urlaube reichen.

Jetzt wird erstmal gemessen, geplant, nachgemessen und gebaut:-)))